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Auserlesene Gedanken aus den Schriften des M. T. Cicero / zum Gebrauch der Schulen zu Paris zusammen getragen von Hrn. Abt d'Olivet, und mit Anmerkungen erläutert
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82 Auserlesene Gedanken

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R16 (9) multorum prXceptis, multi8^ueliteris mibi ab aäolesceotia suaüssem, rubilclle in vita maZnopere expetenclum , niülauöem at^ue boneliatem: in ea autem per-lec^uencia oinnes cruciatub corpore, omnisxericula morti8 atc^ue exilii parvi eile äucen-cia: nunquam me pro sslute velira in tot ac1ant38 6imicatione8, atc^ue in bo8 proÜi^ato-rum bominum cjnotiäiano8 impetu8 objecis-sem. (i) 8eä pleni omne8 sunt iibri , plensesapientium voce8 , plena exempjorum vetn-Ü38: L^NX jacerent in tenebrib omnia, niü 1i-

tera-

(9) kro -^rchja. csp. «r.

(l) Es ist bekannt, daß das aufrührische Unternehmendes <HImL in die Zeit des Bürgermeister, Amts desCicero gefallen. In diesem gefährlichen Unterneh-men hat Cicero fo viel Tapferkeit, die fönst nicht diegröste Tugend des Cicero gewesen , als auch grosseVorsichtigkeit gezeiget. Der Umstand und die Per-sonen / drc dieses gottlose Wesen unterfangen, warenfür den Cicero und die ganze Republick höchst gefähr-lich / und wo nicht durch die Anstalt dieses weisenBürgermeisters ein geschwinder und eifriger Entschlußgegen den Laülma und seinen Mithaften wäre ge-nommen worden, so hätte es mtt der Stadt Romund allen ehrlichen Leuten schlecht ausgesehen. Manhatte daher das allgemeine Heyl bey diesem Anlaßdem Cicero zu danken. Aber man muß es auchsagen / daß Cicero es nicht vergessen, dann bey allenGelegenheiten zeiget er, was 2r für das allgemeineWesen gethan / und der ehrliche Mann wollte eSauch in Versen ausdrucken / allein es wollte ihm nichtgelingen , er war nicht zu einem Poeten, sondern zuetwas grösserem gedohren.