Vl Vorrede des Beförderers
daß eines derselben nur gar wenig mehr brauchbar blich,und mit dem andern er gar nicht sehen konnte. Er hat al-so mir seinem Gespane und Beywvyner diese Verrichnngübergeben, welche gewiß nicht weniger mühsam, als aichnothwendig gewesen. Jht können nun fürwahr die em-gen Leser der Mühe überhoben seyn so viele Bücher, die andem Rande der französischen 'Ausgabe sind angerüimetworden, zu durchblättern; denn ich habe ihnen die Zerg-yisse der alten Schriftsteller aus den berühmten Ausga-ben, deren Verzeichmß sich zu Anfange dieser lateni-schen Übersetzung befind!, mit größter Aufrichtigkeit hrr-aus gezogen, und, nachdem ich sie schon zweymal mit tennämlichen Ausgaben gegeneinander gehalten , bringe -chselbe * also bey, daß meine Sammlung sie gar genau er-stellet ; weil ich mir nämlich alle Mühe geben wollte ienLesenden ihre Mühe zu ersparen. Es sind aber mehrereZeugnisse aus der heiligen Schrift und den Schriftstelbrnder Kirche bey dieser, als bey der französischen Ausgabe,hergesetzet worden. Einige Glaubenslehren sind an sichselbst schon so gewiß und deutlich, daß es, um von tenAnhörenden einen Glauben und Beyfall zu erhalten , nurmit deutlichen Worten selbe vorzutragen nothwendig zuseyn scheint, welche also der Verfasser mit mebrern Ver-nunftschlüssen oder bewährten Zeugnissen zu beweisen un-terlassen hatte. Wenn sie aber von einer der katholischenWahrheit widerstrebenden Gemeinde «»gestritten werden,hat er billig zu seyn vermeynct selbe durch die nachdrücklich-sten Zeugnisse der heiligen Väter zu bestättigen, damit dieKatholischen diese gleichsam für einen Schild brauchen ,die Pfeile der Irrgläubigen sicherer zurücktreiben und zer-brechen könnten. Ich bekenne es, daß ich einige in demfranzösischen Werke beygebrachte Zeugnisse wohl bedacht
- Was man mit selben bey dieser deutschen Ausgabe gethan habe,sieh unten in der Vorrede des UrbersctzerS dieses Buches in dir deut-sche Sprache.