Buch 
Katholische Unterweisungen nach der Weise einer Christenlehre, in welchen, was immer zu der Religionsgeschichte, und den Lehren, Sitten, Sacramenten, Gebethen, Gebräuchen, und Uebungen der Kirche gehöret, insgesammt in einem kurzen Begriffe aus den heiligen Gründen der göttlichen Schrift und Uebergabe deutlich gezeiget wird / aus der französischen Sprache in die lateinische gebracht ... von dem Verfasser und auch Uebersetzer Franciscus Amatus Pouget ... ; aus der lateinischen Sprache in die deutsche übersetzet, und ... vermehrt von einem Priester aus dem Orden des heiligen Benedictus
Entstehung
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der grösser» lateinischen Ausgabe. VI!

da ausgelassen habe, weil entweder kaum was daran ge-legen war; oder weil sie mir nicht taug Ich genug zu seyngeschienen das Vorhaben zu beweisen. Mein diesen ge-ringen Mangel, wenn man ihn doch also nennen soll,habe ich durch Hersetzung weit mehrerer und besserer Stel-len also überflüssig ersehet, daß man in diesem alleinigenBuche, wie in einer wohl versehenen Vorratskammer,entweder die Glaubenslehren zu bekräftigen, oder Regelnzur Einrichtung der Sitten zu geben, kräftige Beweise ausdem ganzen ehrwürdigen Alterthume finden kann, die vor-mals nur in weitschlchtigen Büchern enthalten waren; undzwar also, daß jene, welche diese Bücher nicht haben (Eshaben sie aber gar viele nicht) selbe doch in diesem einzigenBuche, alswenn sie sich ihnen gleichsam darstellen woll-ten, antreffen, und ohne viele Mühe durchgehen mögen.Es sind aber selbe Zeugnisse also hergesetzet, daß, obschonsie unter den Worten des Verfassers zu stehen gekommen,doch gleichsun mit selben ein Ding ausmachen. DieWorte deß Verfassers, bev welchen man eben den Druck,wie bey der Ausgabe der Werke des heiligen Augustinus,hat brauchen gewollt, sind auf jedem Blatte oben gese-Het: die Zeugnisse aber, zu welcher man sich der so ge-nannten Druckschrift Cicero bedienet hat, stehen unten,und sind Nicht nur durch die Druckschrift, sondern auchdurch einen schwarzen Strich, welcher durch die Breitedes ganzen Blattes geht, von den Worten des Verfassersunterschieden. Doch damit man leichter den Zusammen*hang der Zeugnisse mit den Worten des Verfassers sehenmöge, ist ein grösserer AlphabethSbuchstab sowohl bevden Worten des Verfassers, als auch an dem Rande"derselben hinausgesetzet worden, welchen man bey demAnfange der Zeugnisse, die zu den erst gemeldten Worten

a 4 gehö-

» Bey dieser Ausgabt hat man selben Buchstab «m Rande alswas unnölhiges weglassen gcwSPi, damit man ;n der HauptsacheMhrcrn Platz gewinnen möchte.