Buch 
Katholische Unterweisungen nach der Weise einer Christenlehre, in welchen, was immer zu der Religionsgeschichte, und den Lehren, Sitten, Sacramenten, Gebethen, Gebräuchen, und Uebungen der Kirche gehöret, insgesammt in einem kurzen Begriffe aus den heiligen Gründen der göttlichen Schrift und Uebergabe deutlich gezeiget wird / aus der französischen Sprache in die lateinische gebracht ... von dem Verfasser und auch Uebersetzer Franciscus Amatus Pouget ... ; aus der lateinischen Sprache in die deutsche übersetzet, und ... vermehrt von einem Priester aus dem Orden des heiligen Benedictus
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in die deutsche Sprache. U

meistens in dieser Absicht. Ich wollte, daß so-wohl die gemeinen Leute der katholischen Kircheeine mehrere E nsicht in der heilsamen Wissenschaftunsers Glaubens, und der zu diesem gehörigenSachen leichter bekommen, als auch die Irrgläu-bigen , welches am mehresten zu wünschen ist,unsere Lehren und Gebrauche, die man ihnen nurgar zu häßlich, obschon mitgrößter Unwahrheit,vorzustellen pflegt, besser kennen, und nach ge-sehenem Betrüge eher annehmen möchten. Ue-berdas zielete ich dahin ab, daß es unsern Deut-schen bey diesen so verkehrten, und nur zum Ver-derbnisse der Seelen eingerichteten Zeiten nicht aneinem Buche mangeln sollte, welches selben mehrals andere nützlich und Zugleich ergötzlich seynkönnte. Man sieht itzt in den Handen, ich darfschier sagen, aller Leute Nichts als Llebsgeschich-ten, Fabeln, Sinngedichte, Satyren, anmu-tige Erzählungen in Abendstunden, Belustigun-gen für dre Jugend, artige Briefe, hübsche Lust-spiele, vertrauliche Gespräche, und andere, werweis, was für verschiedene Schriften, durchwei-che schon so viele sind zu Grunde gerichtet wor-den , und noch täglich verführet werden, daman sich und andere nur aufzumuntern suchet,und dieses, wo nicht für nothwendig, doch fürhöchst anständig halt; dabey aber auf den Nu-tzen und das wahre Heil eines Menschen wenigeoder gar keine Absicht machet. Nein, der Menschist nicht zur Ergötzung erschaffen worden, sonderndamit er sich der zum Heile feiner Seele nützlichenDinge bediene, selbes möglichst befördere, und

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