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i Kapitrl. i Absatz.
rigknl m Absirafuug der Laster einiger Gottlosen; und inübri-gen höchst wichtigen Dingen haben wir deutliche Beweise sei-ner Allmacht.
2. Die wunderliche Einrichtung der Theile dieses ganzenWeltgebaudes zeiget uns klar, daß es einen höchsten Erschaf-fet alles dieses gebe. (L) Dieses zu verstehen darf man wohlda bemerken, daß man oft aus den Wirkungen die Ursachenerkenne, und aus den Kunststücken den Künstler. Wenn mansteht ein vortrefliches Gemald, prächtige Häuser, ein schönesBuch; erkennet man gleich, daß dieses ein Werk sey einesgrossen Malers, eines verständigen Baumeisters, eines be-rühmten Verfassers. Wenn einer sagen wollte, diese Dingeseyn durch ein gählinges Schicksal, und , ohne daß wer eineHand dabey angeleget hätte, also zusammengefüget worden,würden ihn gewiß auch die Thörichtesten für den größten Nar-ren halten. Wenn man nun die Natur und die Kunst zufam-menhält, und die wunderliche, beständige, nirgendswo feh-lerhafte Verknüpfung aller Theile, welche diese ganze Weltausmachen, betrachtet; was wird man schliessen, was sich ein-bilden können? Fürwahr, wie der Ausspruch des TulliuS ist,(Lrc. äe Oeor. 1 ^. 2.) keine Kunst, keine Hand, keinMeister kann vollkommen nachmachen, was die geschickte Na-tur verfertiget. Diese, saget eben dieser TulliuS an einer an-dern Stelle, (Lic. I^ib. z. äeftn.) ist die geschickteste, sietheilet alles am besten ein ; und man wird in den verfertigtenKunststücken nichts also zusammengesetztes, vereinigtes, undwohl aneinander Hangendes antreffen mögen. Die alleinigeGleichförmigkeit bey dem menschlichen Leibe, die wunderlicheVereinigung der Glieder, und der Zusammenhang, ohne vondem übrigen zu redciygeben etwasgöttlicheS zu erkennen. Werdiese Dinge ohngefähr, und durch einen gählingen Zufall zu-sammengesetzet , und in eine so erstaunliche, so vollkommen-ste Ordnung gebracht zu seyn behaupten wollte: wer sogar nuraus diesem nicht begreifen wollte, daß es einen Gott gebe, mit
dem
M ktsl. i8, 2 Lee. Liwieot. az, Z. Lowsn. r, so ÜLL.