ab i Theil, i Abtheilung.
keinem andern abhängt, muß man den gewissen Schluß ma-chen, daß er unendlich, und auf alle Weise vollkommen sey.
Was von diesem weitläuftiger mag geredet werden , suchebey den GotteSgclehrren.
F. Welche sind die göttlichen Vollkommenheiten? >
A. Gott ist höchst vollkommen ; daher ist selber ein Geist,gar nicht zusammengefüget, ewig, unermäßlich, unverändertlich, er weis alles, kaun alles, und alles hängt von seinem Be-lieben ab. Aus diesen oder andern Vollkommenheiten, wel-che sich ein Mensch mag einbilden, wenn ihm eine mangelte,wäre er nicht höchst vollkommen, weder Gott. (L)
L. Warum sagst du, Gott sey ein Geist ? _
A. Weil Gott weder einen Leib, weder eine Gestalt, nocheine Farbe hat, und von den menschlichen Sinnen nicht kannbegriffen werden. (O)
F. Wie nennest du Gott gar nicht zusammengefüget?
A. Weil er aus keinen Theilen besteht, und seinem Wesenauf das höchste zuwider ist einige Zusammenfügung oder Ver-einigung haben. ;
F. Warum aber machet die heilige Schrift eine Meldungvon den Armen, Handen, und Füssen Gottes?
A. Dieses ist eine verblümte, und anderswoher genom»mene Redensart , wodurch das Wirken Gottes bedeutetwird. (?)
F. Warum sagest du von Gott, daß er ewig sey?
A. Weil er weder einen Aissang, noch ein Ende hat: er iist, er ist gewesen, und er wird allzeit seyn, (?) und sein Lebenist so beschaffen, daß in selbem keine Zeiten auseinander folgen.
Er besitzt sein völliges und ganzes Leben zugleich, ohneEinschränkung, tss.d vollkommen.
Dieses damit man besser verstehen möge, muß man erken-nen, was die Ewigkeit sey. Die Ewigkeit wird von dem Boe-rius (?. z cte conlolut.) beschrieben zu seyn eine zugleich gan»
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(6) 8. i. Oonfess. c. 4. (O) )osn. 4, 24.
(T) 8. -zuAull. ()uk>e1k. in ?evit. 9;. Iclem l>. 16 <le Livit»OLI e. Z. (?) ?l»I. loi, i z. Idw. v. 27. ll'ertull. I» coot.c. 4.