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Katholische Unterweisungen nach der Weise einer Christenlehre, in welchen, was immer zu der Religionsgeschichte, und den Lehren, Sitten, Sacramenten, Gebethen, Gebräuchen, und Uebungen der Kirche gehöret, insgesammt in einem kurzen Begriffe aus den heiligen Gründen der göttlichen Schrift und Uebergabe deutlich gezeiget wird / aus der französischen Sprache in die lateinische gebracht ... von dem Verfasser und auch Uebersetzer Franciscus Amatus Pouget ... ; aus der lateinischen Sprache in die deutsche übersetzet, und ... vermehrt von einem Priester aus dem Orden des heiligen Benedictus
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r Theil, r Abtheilung.

zwar weitlauftig wird bewiesen werden, nicht kann betro-gen werden, zu glauben wird vorgetragen: (.^) alsdann, da-mit ich der Worte des Apostels mich bediene , (2 Br. an dieCorinch. 12, 5.) muß man allen Verstand gefangen neh-men , um dem Glauben zu gehorchen. Man muß voll-kommen glauben, was einem sonst gar nicht glaublich vor-kömmt ; wie dieses sowohl die Vernunft als der Glauben unskehret. Gott hat geredet; Gott, sage ich, der weder betrogenkann werden, noch betrügen. Daß Gott etwas geoffenba-ret habe, hat die Kirche durch die sichersten Beweise darge-than, ohne sich eines Fehlers befürchten zu dürfen, (6) wel-ches uns kann genug seyn. Wir sind ißt, so zu reden Un-verständige, ja gleichsam Kinder: Es ist noch nicht gezeigetworden, was wir seyn werden, (i Br. Ivan. ,g, 2.). Biswiu alle zusammenkommen in Einigkeit des Glaubens,und der Erkenntniß des Sohns Gottes, und zu einemvollkommenen Manne werden in der Maaß des vollkom-menen Alters Christi. (Br. an die Ephes. 4, iz.) Un-terdessen sehen wir in einem Spiegel, und im Dunkeln ;ja wir erkennen nur einen Theil: wann aber kommenwird das Vollkommene, alsdann erst wird das Unvoll-kommene aufhören, und wir werden es sehen von Ange-fichtc zu Angesichts, (r Br. an die Corinch. rz, 12 und10.) was wir ißt nicht einmal uns recht vorstellen, und nochviel weniger begreifen mögen.

F. Ist es wohl gewiß, daß das Geheimniß der hochheili-gen Dreyeinigkeit von Gott geoffenbarei worden ?

A. Es ist gar gewiß; denn dieses lehret uns deutlich dieheilige Schrift, und die sichere Uebergabe bekräftiget es, unddie Kirche hat es öfters erkläret.

F. Was glaubet die Kirche von dem Geheimnisse Leehochheiligen Dreyeinigkeit?

A. Ich will es dir kurz sagen.

Das Wesen Gottes, wie ich schon gemeldet habe, ist ein

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Um: chis ?grts» 8eÄ. 2, e. z, 4. (6.) Viäs

L, Leer. r» c.L. §. r, 2» z. 4 L 5.