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Katholische Unterweisungen nach der Weise einer Christenlehre, in welchen, was immer zu der Religionsgeschichte, und den Lehren, Sitten, Sacramenten, Gebethen, Gebräuchen, und Uebungen der Kirche gehöret, insgesammt in einem kurzen Begriffe aus den heiligen Gründen der göttlichen Schrift und Uebergabe deutlich gezeiget wird / aus der französischen Sprache in die lateinische gebracht ... von dem Verfasser und auch Uebersetzer Franciscus Amatus Pouget ... ; aus der lateinischen Sprache in die deutsche übersetzet, und ... vermehrt von einem Priester aus dem Orden des heiligen Benedictus
Entstehung
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4 Kap ite? A b sa tz. i.1 z

und sie sind scharfgczüchtigct worden , (B. der Richt. 2 ,r u. w.) wie es ihnen der Moyses und Josne vorgesaget, (i)

L. Wielang hat diese Strafe gedauert ?

A. Solang sie zu Mndigen fortgefahren. Wenn sie bis-weil sich gebessert , und zu dem Herrn gerufen, erhörete sieGott, und schickere ihnen Richter , die selbe befreyen muß-ten von den Händen ihre - Verfolger. WGn wann ein Rich-ter gestorben war, vergaß das Volk die Gutthat, wurdeaufcührifch, verfiel wieder in die vorigen Lasier , und hiemitwurde es auch wieder den grausamen Feinden überlassen, (k)

Es haben dann, nach den Worten des heiligen Augusti-nus, (U. i 8 - cle (Rv. l). c. iz.) in selben Zeiten bey sel-ben abgewechselt die demüthigenden Strafen wegen ihrerSünden, und die glücklichen Tröstungen wegen der Barm-herzigkeit Gottes. (IH

F. Warum sind jene, welche Gott von Zeit zu Zeit ih-nen zugeschicket sie frey zu machen, Richter genannt worden ?

A. Weil sie anstatt Gottes Richter und Anführer desVolkes gewesen.

L. Wenn sie Vorsteher des Volkes gewesen, warum hatman sie nicht auch Könige gehc-ssm , oder einen andern Na-men ihnen gegeben, welcher eine Oberherrschaft anzeigete ?

A. Weil nicht so fast sie, als Gott selbst durch sie, dasVolk beherrschet hat. Und eben dieses har Gott den Israeli-ten durch den Samuel anzeigen lassen , als dieses Volk einenKönig für sich begehrete. sftl) Die Richter dann sind Doll-inerschc Gottes gewesen, und es hat das Volk zur Zeit derRichter keinen andern König gehabt, als Gort selbst, welcherdao Volk, weil es auf eine besondere Weift sein eigenes war,nnree seinen Schuß nahn:; wie er dieses dem Abraham ver-sprochen, und dem Moyses bekräftiget hatte. (I>I)

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(l) Deuteron. 28, rz 6c teqq. ^oiue aH, 20. (X) chl<lic.

ir, 16 Lc (l.) ki. U. 16 <le Liv. D. c. 43, n. 2.

(U) D. r 8, 7- üeneft ry, Lxoä. 6» 7. äcc. ry,

A üc seq. ^ntig. chul. U. 6, c. 4. I'beoäoretus (ch 14 in

U- r kex, Vi-le etisrn T. r 8 » 7.