Band 
Erster Theil
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Helvetischer Kirchen-Geschichtm

Der Juden und anderer Feinden der Wahrheit, hielten sie ihre Zusam-menkünfte zu Nacht an heimlichen Oerteren,sogardaß sie di' erstec.Ge-bäu/welche sie zu Haltung des Gottesdienstsmic gemeiner- Kosten auf-gerichtet,unter die Erden gesetzet: zu dessen Angedencken von'de r späthe-ren Christen die Mussten (Or/pr«) gemachet worden seyn sollen, wel-che hin und wieder in den alten Ternplen fauch zu Zürich im grossenMünster) zu sehen sind (l<). Darum sagte Justinus:«H«-->k ^

Der Christen Gottesdienst seye unsichtbar; undTer-tullianuS : 8emper laremus (m) : wir müssen uns allezeit verstecken.Als man sie aber auch in solchen Kläfften aufgetrieben, hielten sie ihreGotteöoienstliche Versammlungen ausser den Stäken auf den Gotts-Aeckeremeinstheils der Tapferkeit,deren dem Leib nach daselbst ruhen-den sel. Märtyreren sich zu erinneren, anders theils sich zu gleicherStandhafftigkeit aufzumunteren. Daher f^s, n) die

Oerter an welchen sie ihre heiligen Versammlungen gehalten, noch um^.c. 26O. von ihnen Coemereria, und in Afctea,^rs-e betittlet worden(o). Ja Dionvsius,etn Vorsteher der Schul zu Alexandria, schreibt,(auch um 260.) „ein jedes Ort, in welchem wir geplaget worden,„das Feld, die Wtldnüssen, die Schiff, die Wirthshäuser, die Kercker„sind unsere Tempel gewesen (?). Es mag seyn (y) daß die Christenin etlichen Provintzen nach und nach, an und bey solchen Begräbnüffenbeschlossene und zugedeckte Zimmer, doch ohne Köstlichkeit den Got-tesdienst darinn zu verrichten, bauen lassen, und daß aas diesem Anlaß,in folgenden Zeiten, die Christen in den Templen und um dieselbtgenherum ihre Begräbnüffen haben wollen,dritten IV- Es solle zwar Kayser Alexander Severus,dessen Frau Mut-winden steter, die Mammea fük eine Christin gehalten wird (r), den Christen umauch c. 242. sich günstig erzeigt haben. Die möchten damals mehreregestattet. Freyheit als vorhin gebraucht, und hie und dort Gvttshäuser aufge-richtet haben.Doch haben fast zu selbiger Zeit kimuE kÄix dem Eaci-lio,und Origines dem Celfo,zweyen Heyden,welche den Christen ver-wiesen,

(k) LullinZ. äe red, 1'i'^ui-. Ilb.4. cZp. 4> (I) TpiU. scl OioZnecum (m) ^po-loZ.c. 7. (n) kuseb. bliti. Lcclestlür. 7. c.io L, iz. (0) Viä. Uotpin. ile ^mpl.lib. c. 6. Llonctetl. pro ttieron. 2 p. 216; Ostl. Obj. Lulc. P. 200. §72.Occ. 2clv. 8»r»n. ». r6r> §. r. I.rrro^. ktitt. Lucliar. 2 p. 70. Ledet. <^nciq. tcc.P2rr. 4 . s. y. (p) Lute^tib. 7. c. rr, ^ c. r42.()uLin Lk^p-

ri^Lrenanis, sudlür cerrzm lLteirsnr, tc-pulckra 8. 8. I^rr/rum, in rzuiburS^xesä kciolidur lrsbcri conüieveranr, creKir äctuperLciiLcijz, recicii» sune clara sr^ueconspicuL (r) Ll. Letten, prres. sä Orizen. Oislog. »ävers. dlarcion. P2S. 7,äubicar. LIsr. LpsnUem. ttilt. LccI. 5 ec.z. srric.r.