Drittes Buch.
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Wesen,sie haben keine Tempel, bekennt, daß dem also seye. SoKayserPhtltppuS Arabs ein Christ gewesen (wie Eusebius darvor gehalten0): wird aber von anderen (r) widersprochen) ist glaublich, daß sie Kir-chen zu bauen unterstanden. Aber diese gelinde Regierung währeteeine kurtze Zeit. Deeius des Philippi Nachfahr, und (sonderlich derChristen) hitziger Feindstieffe aufsolcheOerter Achtung geben, und dieChristen, wann sie darinn beysammen gewesen,überfallen. Damit nunsie die Christen,njcht ihre eigene Verräther wurden, wölken sie an denmeisten Orten,keine solche öffentliche Verfammlungs-Häuftr mehr ha-ben,wie Platina (u), und Poltdorus Vergilius (x) angemercket haben.
Vor^.?l f. hat kein Christgesagt, daß die Christen Tempel haben, sodaß nothwendig alles dasjenige, so droben (iäl>. 2. §. 8. y. §cc.) ausP. Langen von Aufrichtung etlicher Kirchen in Helvetia angezogenworden,ein unbegründetes Gedichttst.Es haben zwar einige Christen,nicht lang vor Kayser Dioclctiani Zeiten abermahl dergleichen Ge-häu md zwar prächtiger als jemahl aufgeführt (7). Henrieus Valesius(2) will, daß 46.solchrr Templer; gewesen. Ebenun diese Gebäu zurVollkommenheit komen,lst Diocietianus Kayser worden, hat alle Got-tesdienstlichenVersamlungen den Christe verbotren die hierzu gewidme-tk Häuser niedergerissen alle so irgendwoGottesdienst beysamen gehal-ten,aufsuchen,und so viel ihrer angetroffen worden„hinrichten lassen.
v.Wer der grosse Constantinus bat ein Gebott ausgehen lassen, Sondern„daß man alle Heydnischeu Tempel ohne Verzug,zuschliesse; fürohinerst unter„niemandem gestatte in dieselbigen zu gehen,und die (Heydnische)Gott-^"^^"„losigkeit darin» zutreiben,re. (a). Solche Tempel wurden den Christeneingeräumet der Christen Ballhäuser wo sie noch übrig waren, erwei-teret : au vielen Orten wurden ihnen neue Tempel aufgebauet (l,), dieman Läsilicas genennet, weilen sie dem König der Königen zu Ehrenaufgerichtet worden. Von deßwegen hat man sie auch tu GriechischerSprach (c), und in Lateinischer Dominica benamset; vonwelchen beyden die teutsche Wörtlein Lirch und Dom entlehnet sind.Baronius will (6),es seyen allein diejenigen Tempel kMLcR genennetworden, welche (gleich den Kömgl. PMstcn und denen Oerteren,
!. Theil. U in
(;) iälk Lccles. l.ilr.6. c. Z4> cujus tevrenrism nietur l.3trocz. ^äverN 8scr.p. 7s. 5 ec>. (r) täorrinA ttiK.Lccl-lom i. p. 107. NeiisrUoms non ^lor. 9. i zx».^erKein. prcescir. ä 9 8 (11) in Vica Lsliüi, ^x) äs snvcncor. ä.ik. c. 6.
(?onf. äu ?in Libliotk. Lcripr. lom, i p.114. 8c Vinäic. Ljusä. p.ri. ()>) Luleb.ktiü. l.it>. 8. c. ». r. 8 c in. c. 1, (7) IXoc. sä Luleb. 9. (s^> Loä. läb. 1.
1 "ir. r, äs psgsn. (b) Lused. täd. r. äs Vic. LonK. 807.0m, l.i 8. l.c. Z. (c) Vs-Is 5 , dlor. sä Luseb. 9,187, (ä) Ivtsir/col. sä s. ^vßuü»