Band 
Erster Theil
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r54 Hel vetis cher Kirche n-Ges chichten

in welchen man Gericht und Rath gehalten) für andere aus prächtigaufgeführt worden. Vadianus (e) aber vermeynt es komme dieserNahme daher, daß einige dergleichen prächtige Rathhäuser zuBätt,häuseren der Christen gewidmet worden. Cosstantinus soll zu Jeru-salem zwo dergleichen Kirchen haben bauen lassen, die einte auf Gol-gotha,die andere beydes Herren Christi Grüb; jene seyediese genennet worden. Aber Valesius (s) beweiset, daß

nur die letztere durch diesen Kayser erbauet worden.

Waimmld VI. Es ist Nicht zu zweifle«, es haben sich damals die Christenwo die er in Helvetia, dieser erwünschten Zeit bedienet. Mit Nahmen schreibtstell", Hei-P. Lang (g), es seye zu Constantinj Zeiten S. Stephans Kirch zuaÄU' Cvstantz aübereit gestanden, und Bucelinus (K), daß Constanttnusworden/ ist selbst zz;. noch eine Kirch dasildst bauen lassen. Aber wie schwach

ungewiß. damals das Chrtstenrhum der Enden gewesen, ist allbereit §.2. ange.deutet worden. Von Erfindung des Leichnams Stephani ist erst langnach Constantint Zeiten geredt(i), und die heut zu Tag germnte S.Steffans Kirch zu Costantz, anfänglich lange Zeit nach S.Nieolao,hernach erst nach S. Steffan benamset worden (ic). Deren zugc-schweigen,so darfür halten,daß diese Stadt Costantz erst von des gros-sen Constantint Sohn ihren Ursprung und Nahmen habe. Am sicher-sten ist, daß man gestehe, man könne weder die Zeit wann,noch den Ort,wo die ersten Helvetischen Tempel erbauet worden, namhasst mache».Wie aber die damaligen Gebäue beschaffen gewesen seyn möchten,wol-Waren «n- len wir von Aventino (!) vernehmen. „Unsere frommen Altvordereuscheinbare „sagt er, haben darvor gehalten, wir seyen lebendige BildnüffenundGebäue. „Tempel Gottes unsere Seel seye das Heiligthnm, und unser Hertz„ein Altardes H. Geists. Darum haben sie die Tempel nicht gezie-„ret mit Gold, Gemählden oder Geld, rebus mm>rum profams, ae„HUlbus Vera iäcra pollui solent : dann solche Dinge sind irrdtsch,„und beflecken dasjenige so wahrhaffktg heilig ist. Sondern sie rü-„steten ihre Tempel aus mit Gerechtigkeit, Sanfftmuth, Freyge-bigkeit gegen die DürffttM, Gottseligkeit Siehaben gewußt,daß

„sie nicht Bürger, sondern Fremdling in der Weit seyen; Deßwegen„macheten sie keine prächtige, weder WM-rwch Gottsdäuser: sondern„vernügten sich,wan sie wider Ungewitter beschirmt seyn können. nüMpompse äarum ell. „Sie trieben keinen Pracht, sie hielten aber Viel auf

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