Drittes Buch. r§5
,,der Gottseligkeit: I>IiKi1voIuprLri oculorum inäulsere, sie trachteten„nicht ihre Augen zu weiden, sondern liebten ein schlechtes Wesewnon„iuxüs LUt äivirisrum sömirLtores sie liessen sich weder durch Köst-lichkeit, noch durch Reichthum verblenden. Die erste Tempel zuStraßburg (m) waren nur aus Holtz. Man will,daß in diesem gan-tzen Land ein gleiches geschehen. Theils aus Liebe der Einfalt: theilswegen immerwährenden feindlichen Überfällen, in welchen bald dieRömer,bald die Alemannier,bald frembde Völcker,alles so sie angetrof-fen shveVerschoneu verwüstet haben.Als aber dasLand unter denFrän-ckischenKönigen zu Ruh komm,haben diese ihre Herrlichkeit auch darinzeigen wollen,daß sie prächtige Kirchen hier und dort aufführen lasten.
vli. Demnach hat Constantinus geachtet,dem Christenthum,durch ZwischenAnrichtn? g der Btschthümern aufzuhelffen.Bey der H.Apostle», und einem Bi,„etwas Zeits hernach, wurden Bischöff geuennet,alle die so vom H. schostund„Geist gesetzt waren über seine Heerd; zu weiden die Gemetnd Gottes, ^/uen/die er durch sein eigen Blut erworben hat. ^6.20:28. Diese wurden ^auch beste hingegen die Ettesten,diejenigen nämlich,welche im Wort umer-und in der Lehr arbeiten, i. 5:17. BMöff geheissen. Bisthöffich-id-
wegen thres Amts. beste wegen Alters (n). Dann alle Kirchen-Diener hatten gleichen Gewalt, und gleiche Würde.Ein jeder hatte zuseiner Gemeint» Sorg nach Vermögen. Deme etwas schweres vorge-fallen,der erholete sich bey einem anderen Raths.Keiner griffdem ande-ren herrschender Weise ein. Wann einer Gemeind (wiedann in volck-reichenGemeinden nothwendig ist) etlicheHirten zugleich vorgestanden,hat derjenige,so der Gemeind am längsten gedienet,den Vorsitz; mußtedie übrigen beruffen in ihren Zusamenkünfften das Wort führen,receäeme.feZuens ei inoröine successir (o). WüNN dUkch besten Tododer sonst eine Aenderung geschehen, ist ihm der nachgefahren, der ihmein der Ordnung nachgefolget. Es haben sich aber unter den Kirchen-Dieneren Leute hersü gethan, „welche den Vorzug haben wollen, wieJohannes von Diotrepbe klagt), mit bösen Worten über andere „ge-plaudert! und über die Bruder herrschen wollen.,, Darzu har noch einzweyfach übel geschlagen: ä. Daß die Oberkeit damals Heydnisch war,von deren man Hülsweder begehren noch hoffen dörffen k. Daß unterdenen Westen einige waren (?),welche,so die Ordnung an sie komme«
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Z.P.81. (n) Micron. LplU. 8;-sä Lvsgr. (0) liilsriu; in Lommenc. sä LUur,c. 4. nur kslsö criburcur ^mbroüo. viä. Llonäet. pro ttiero». p, 48 (p) lärisr.loc. cir.