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Helvetischer KirchemGeschichten
Ob zu Delphlnat verstehen. Einige lc) glauben War, daß zu Nion am Gen-Nion ein fer-SeeeinBischossgewesen,der seye aberL. 4 IL (HerrBlondellBischoffgc, sagt (ci), vor e. 5 55 .) nach Zelle), en Lreüe gezogen, gestehen darbky
wohnet, tzgß man keinen Bischofs, der zu besagtem Nion gesessen seye, namhafftmachen könne, darolus L 8. ?auio gedencker (e) dieser Meynung auch,sagende,es pflichten derselbigen nicht wenig Gelehrte bey, leä^uomoäoprokenr non viäeo: er sehe aber keinen genügsamen Grund darfür.Nun wird auch Noyon eine Stadt in Picardey.zu Latein Krvlclunumgenenüt, und ist noch dißmal ein'Bischofflicher Sitz: DeßgleichenRevers (f). Hierüber ein mehrers zn erttistren, dienet nicht zu weitemVorhaben. Von den BisHoffen zu Äugst und Basel wird hernachgeredt werden. Zn Lausasnen und Wtflespurg waren Bischofs; abernicht zu gleicher Zeit, sondern gleichwie erstmals ein Bischofs gesessenzu Windisch, dessen Restdentz hernach nach Coüaktz versetzet worden;also ist derjenige,so Anfangs zu Wiflefpurg gesessen, hernach nach Lau-sanne gezogen.Wiewol P.Murer(Z) geglaubt, daß zu Aventieo nie-mahl kein Bischoss gewesen, sondern das Btschthum habe erst um ä.5 lo.seinen Anfang genommen. Deßwegen die ersten Bischofs sich nichtkvenricos, sondern ^vemicorum Lpi1copo8-genennet haben nicht vonder Stadt,als die allberett zerstört gewesen,sondern von demVoick.DieOb Wal- Land Wallis werden bißweilen OQoöurenses etwann 8e-us nur ei-äunenscs genennet.Daß aber das Land auf einmal Btschöff gehabt annen oder. zweyen Orten wie Gulllimannus (b) und andere vermeynenchal keinenzween D>- Grund. In keinem Synodo haben zween unterschrieben,deren der ein-bÄ ^ te 8eciunensl8,der andere oQoäorenüs genennkt werde; sondern nur ei-^ ner. Einige (i) muthmaffen, es haben die Bischoss in diesen StädtenWechselweise gewöhnet,wann einer zu Oetodoro gestorben, habe dessenNachfahr zu Sitten gewöhnet,nach dessen Hinscheid seye der neue wt-derum nach Octodumm gezogen. Mich beduncket vielmehr daß weilenOctodurumzu der RömerenZetten die Hauptstadt tm Land Wallts ge-wesen der Bischoss anfänglich daselbst sich aufgehalten habe. AUermas.sender älteste Bischoss, dessen Nahmen man findet, On. ck. zgr.)Oetodorensis genennet wird. Nachdem aber dieser Ort entweder-durch starckes Regenwetter, oder durch der Burgnnderen, und andererVölckeren Überfall zu Grund gerichtet worden, ist derBischoffoachSe-dunum komemNach welcher Zeit sie sich doch möchtenOctodorensesge-
. nennet
(c) 6»IIir Lkriü. I'om. r. Lir. kelle;,. (<!) ile primsr. p. ;2i. 675,. 68 r.(e) in 6eoßr. 8-cr. p. i;r. (s) klorcomLN. sä )ul. dlses. p. m. 577. (g) Uelv.8. p. 18-, (K) blelver. x. 440. (i) Lunä. p. 44».