Band 
Erster Theil
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_ Drittes Buch.

dem Gesell. Vtgnierius gtbtihme(x) einen anderen Nahmen) seye N. C. G.durch Domitianum, Bischöfen zu Genf,Rusttcum,Bischoffzu Mar. 415.tenach,Patricium, Bischof zu Tarentaise, Theodolum Bischof zuSitten,bekehrt worden, und habe dem Herlthum S.V ctoriS zuEH» .reu einen Tempel erbauet.Aber Lazius ist dieses letzterer, halben latz (7) Adaran. Dann r.istausobigemtz.s.bekandt, daß Wallis zumahl nur^^nf.einen Bischof gehabt. 2. DomittayuS war erst /r. 560. Bischof zuGenf(-). z.Der Kirchenbauzu Genf wird einer Königin zuqeschriev?,welche von Atmone (2) und Fredegario (b), Sedeleuba - von anderenThendcsinta genennet wird. Diese haben zu Genfin der Vorßadt,dem H. Victor zu Ehren einen prächtigen Tempel bauen, und dessenLeib von Solochurn mit grossem Pomp dahin bringen lassen. Es ftye Daß dessenaber dieser Heilige daselbst in Vrrgeß kommen,biß er (Murerus setzt es Leid »onin Gutlltmannus 6O7.Fredegarius nachGontramni TodSol°>bumin das Jahr in wcjchem Phocas seinen Herren den Kapier Maur!, 'tium ermordet, um 602.) in einem nächtlichen Gesicht, Eu-worden/chonio (Fredegarms nennet ihn Aeconium) einem Sovomschen B>-schoff er tdecket, durch einen himmlischen Glany gezeiget und in einem,silbernen Sarck gefunden worden, in Beyseyn Königs Tdeodorici,auch Rufttci und Patrtcii; deren einer nach Gutllimanni MeynungBischof in Wallts, der andere zu Genf gewesen La.ig,gedenckt anstatt Patricii, eines Elivdvrt, den er einen Bischoff in Wallys nennet.

Also wird diese Versetzung des Leichnams Bicterls beschrieben, umL. 740. von Fredegario. um C. 1002. von Aimone: ume. n i o. von Stgeberto, der aber dieses hiervon hinterlassen; daßä,6o8. der Leichnam des Victorts, weicher samt dem Urso zu Solo-thurn gelitten, gefunden worden. Aus diesen Seribenken ist dieseLegend durch Guillimannum (c), Canisium., Murerum (6), Sam-marthanos (e), Langmm (f) als eine ungezweisiete Sach, ja mrtgewohnter Fütterung abgeschrieben worden. Wie schlechten Grundsie aber habe, will ich aus Wilh. Gotbardi eines Solothurnischs«Chorherren, Solothurntschem Magnificat (Z) rorßellen. „Es istwird von„schreib' er, eine gemeine i'raäinon, der St fft zu Solothurn, Victo-Goii,ardo,-ris Le'chnam scye nie von Solothurn kommr-'.Die Stifftsherren ha- ^erspro-„den dem D'schcss sein Begehren nicht abschlug n dörffen haben aber^^"'„VtctoriS Leichnam heimlich verschlafen,und an dtssen statt einen ande,

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(x) Otiron.Lur^unci. (^) 6ui!,m. p. »74. r» ,

s?) 8pon. NiNt 6enev. Nib. z. p. Z9. (s) l.jk. c. yo. (N) c.ip, rr.

(c) ttelver. p. ;? 7 . (6) lietvet. 8. (e) in 6sl!. LNriü. (t) l. ^>,-.9.148.

<rs SS;- (§) ä j>. 84.