Band 
Erster Theil
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176_ Helvetischer Kirchen-Gefchichten

N. C. G.,.ren (mir einem gleichsam heiligen Betrug) aus dieser Gesellschafft

415. „gegeben.Solches kommtGothardo wahrscheinlich vor.Dann aus S.Mir Gesellschafft,seyen allein des Urst und S-Victoris Nahme bekandtgewesen. Nachdem nun die Leichnam dieser H.Rott gefunden worden,Habe man des H.Ursi und S.Victoris Leiber zusammen gelegt, und soheimlich verschlagen,daß niemand gewüßt wo sie wären. Weilen aberdie Skfftsherreir gesehen,daß S.Victors Leib rranrksrirt werden solle,haben sie einen Grein darüber gelegt,aufwelchem die im ersten Buch§. 27.etngeruckce Heydnische Uberschrtfft gestanden: eine solche Grab,fchrifft mochte man damals mit Fleiß über diß Grab gemachet haben,auf daß man nicht argwohne,daß S.VietoriS Leib daselbst liege. Oderes möchteAnsangs eineHeydntsche Weibs-Persohn unter diesemSteingelegen seyn: aber zu Berthä Zeiten, oder damals als man S. VictorsLeib nach Genf entführen wollen,seyen S. Vietoris und S. Ursi Ge,betn dahin gelegt worden. Im Fall dann jemahl,(Gotthard zweif-let,daß VictoriS Leib von Sedeleuda begehret worden) „derH.Vietor„von Solothurn nach Genf begehrt worden,ist genugsam abzunehmen,„daß für denselbigen H.Vietorem,etn anderer Leib aus der Gesellschafft„(der Thebeeren) ftye gegeben, er aber von den Sttfftsherren heimlich„verborgen worden. Biß ausdie Zeiten der Königin Bertha, (ä. <2.„9Z2) habe man von den Leideren der Thebeeren nichts gewüßt, drest„seye die Erfinderin der gedachten Letberen. Daß solches der Stde-„lcuba zuzuschreiben seye,seye niemal biß dato weder gehört Hochgele-gen worden,und allen Antiquitäten, Autoren und Documenten zuwi-„ver. Wann einer aber, (wie Aimo,SigebertuS,Guillimannus,Lang,,,re.) wider solche Autores, Tradition und Documenta, ihm wolle„träumen,lassen,vielleicht habe Sedeleuba Vietoris Leib Bertha soo.„Jahr hernach die übrige Gesellschafft gefunden, so lasse er ihm darzu„träumen,wie und wo solches geschehen, dieweil dieses alles biß dato„gantz fremd, und zu Solothurn, da man zum allermeisten darum„wissen mag, nichts dergleichen jemahl ist geglaubt, gelesen und gehört„worden. Gmllimanous,Tschudtus (K), rc. vermeynen,die in obigerGrabschrifft vermeldete Severlana.seye eine Edle durch S. Ursum be-gehrte Frau gewesen; habe diesen Stein bereiten lassen, als fie noch eineHevdin gewesen, und in S. Ursi Grab wollen gelegt werden. AberGolhardo kommt solches lächerlich und als eine Thorheit vor.

440. Sprecherus(i) erachtet, es seyeumä. 6.440. das Churer Bisch,

ursp' mis- thnM entstanden. Bucelinus steigt höher, als welcher den vermeyn--

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