_Drittes Buch._179
Erzehlung der Handlungen dieses Conciltt, mischet Lang (m) viel Din-N. C. G.geein,die wegen ihrer geringfüge mit Stillschweigen übergehe/ sonder- 4^.lich diejevigen/welche allein von ctlich wenigen Gliederen,des Concilii^"«/ver.herrühren. Er will demnach aus diesem Comlro Sachen beweisen, die^M»^ ^den Handlungen deffelbigen gantz zuwider sind; zum Exempel , daß der gen Hand-Röm.Pabst daselbst,für das allgemeine Christi starrhaltende Hauprlungen.Über die ganye Christlich-Latholische Rirch gehalten worden, undbehilfft sich hierzu deren Tittlen welche dcm Pabst von etlichen gegebenworden, sind aber solche, die man auch anderen Patriarchen zukommenlassen sn) Drittens ziehet er an, daß B schoff Jbas, auf dem Conciltodarum verklagt worden,daß er nicht genug wein zur Lommumondes Volcksbeygeschaffer; also daß man den H. Leib Christi ohne denH. Kelch ausgesendet, und schliesset hieraus, dieses Concilium habedas H.Nachrmahl nur unter einer Gestalt zugediener. Wärees aber dem Jba so übel aufgenommen worden, daß er nicht genugWein für das Volck herbey geschaffet, so das H. Sacrament nur untereiner Gestalt auszutheilen,damals üblich gewesen wäre ? So daß Langhier einen handgreiflichen Betrug begehet. Sonst wird von den Ge-lehrten wahrgenommen, daß die Satzungen oder Onones, und die SchlußVerzeichnis deren übrigen Handlungen dieses Coneiltt, zu unterschei-d'chs Con.den seyen: jene werden auch durch die Geschtcht-Schretber der Grie-^chischen Kirche bestättiget: diese find allein durch die Anhänger der^n:Röm. Ktrch verfasset worden, und werden in einigen Stucken für ver-dächtig gehalten, so daß man nicht sicher darauf gehen kam Weilenaber in den Onombus selbst der Mönchen, des ehrlosen Stands derKirchen - Dieneren der Sängeren gedacht wird, müssen wir damaligeBeschaffenheit dieser Stücken untersuchen.
Der erste Stein zu dem Mönchen,Stand ist gelegt worden zur Zeitursprungder HeydntschenVerfolgungen,durch Leute,welche weder aus Andacht, und Aur-noch in der Meynung die stben Zeiten zu singen, vielweniger in Hoff<?W».nung einen grösser» Lohn als andere Menschen, um Gott zu verdienen, chrHsich in einsame und wilde Oertcr begeben, sondern aus Forcht, wegenbey sich befindender Schwachheit, sie werden die Pein, die man denBekenneren Christi angethan, nicht ausstehen mögen. Der erste dersolches gethan, und den man mit Nahmen nennen kan,war PaulusThebeus, unter dem Christen-Verfolger Decio, um e. 250. Die-ser Paulus war nach seiner Eiteren Absterben, in der Beysorg, seinSchwager,der etnHeyd war,möchte ihn dem Kayser verrathen, um sei-
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(m) lom. r. sx. 84. (n) v.8üsur llrlt. L. än.451. x.zyr.