r8o Helvetischer Krrchen-Geschichren _
^ C. G. «eS Vaters grosse Verlastnschafft gantzlich an sich zupracticiren.Dem4ZI. vorzukommen necellirärem vercir (nn) in volunrarem, hat er aus herNoth eine Tugend gem-chet: und verkröche sich im 15 Jahr seines Al-ters in eine Hole. Wird genennet der erste Einstdter (o): und wurdevon keinem Menschen gesehen, -iß an den Tag ^enes Tods, imJahr seines Mers.An gedachtem Taa habe ihnAmockusaus göttli-chem Befehl besucht, und seinem Hinscheid berigewoh u t. Antouius,auchetnEinfidler der um^.L.Z58. im iQ^.Jahr seinesAiwsgestor-ben seyn solle soüe die H.Schrifftgantz imKopfgehabt, sich offt in dieStädte verfügten denselbigen gepredtgetmnd viel Leute verleitet haben,daß sie sich zu ihm in die Wtldaüß verfügt, und ftme Lebens Gattungangenommen.Sie liessen sich hierzu desto leichter bereden, weilen unterConstantins,zwischen den Lehreren,groffeZweyspaltungen gewesen,we-gen der Lehr,in der Kirchen viel Mißbrauch, unter dem VolckschwereAergnnüffen entstanden; wvlten lieber an wilden Orten in der Ruh le-ben, als solche Schandflecken des Evangelit sehen.Deßwegen wird Av-tonius genennetder Varer der Manchen (p) Diese ecsier Mönchenbrachten ihre meiste Zeitzumitbätten und gottseligen Betrachtungen:Baueten die Erden, psiantzeten Bä-me md Kräuter, von weichen siesich ernehrchund machetenfclbstihre Wohnhüttlein. Paulus sollAn-ftlngs nur von Palmen-Früchien gelebt,sich mlt Palmen-Blärteren be-deckt , und nichts als Wasser getruncken haben Also ist diese LebenS-Gattung entsprungen in Eayvten, demjenigen Land, aus welchem dieHeydnisthe Abgötterey in die Welt ausgebreitet,und Arii Gtffc anfäng-lich ausgestreut worden.Hilarion hat das Einsidel Leben diesen abgeler-net,und tnPalesttna und Syria einqeführt. In Europa ist es erst unterConstantino dem Grossen bekandt worden, und soll Marathonius (einAnhänger des Verführers Mscedorm) zu Constantinopel die ersteMänchen'GcsellschaN anfgerchtet durch diß Mitte! den Maccdoma-nischen Irrthum gepflar tzrt und so ftst «esetzt haben,daß er ntä t mehrkönnen ausgercutetwerde« Zu Rom solle man von dikftrLebenS-Gat-tting nichts gewußt haben, btßAthanafius und etliche andere Prie-ster aus Alexandria dahin kommen, des damals noch lebenden An-tvnit und gottseliger Weibs Versöhnen Eifer und strenges Leben,beyMareella (d so nachdrücklich angerühmt,daß sie und hernach So-phroaia und etliche andere Matronen solche Lebens Gattung selbst an-genomen. Hieronymus ist unter denen Lateinischen SmbeMder El-
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(nr>) Otto kii'Läß. LUroa» l-ik. 4. e. si (o) 150. (p) 6«m»
pt'urs conäiäir d1on,acriL^coenoblticsei)ue virce iple primus jceir sunäsmeors, ös-ron. Lom. z. x. zS6. (<z) Uiervri.inLxirsxk. iä»lceU.