_Drittes Buch._rT7
äe,der soll still gestellt,oder aus diestm Stand verkosten werden.Baro-N.nius,PerrontuS,Saimero und Esttus,selbst gestehen, ein Ehemari habe 451.können Bischoff werden,und stin Weib darbey behalten,lägen aber,sol, nachdem sieches habe nicht länger gewähret,als bißaufdie Zeiten Constantini des^»K,r.Grossen. Nun geben die obgedachten Nicenischen, Gangrifchen, undArelatensischen Satzungen ein anders mit. Doch find erstgcdachte also ihre Ehe-genannteApostoltscheSatzungen,nicht derApostlen Arbeit,wieBellar-weiberminus vermeyntchemelaber von Jsidoro Hiihalenfi,MartinoBraccha,verlaffe«renfi,Hincmaro,Ferrando Perronto,äs Marca, und schon ä.494. von'""«^ -Pabjt Gelasio und 72, zu Rom versammleten Bischöffen,widersprochenwird, und soll Epipbantus der ^ e. 402, gestorben) der erste seyn, derdieser eanonum Meldung thut. Herr Dalleus will beweisen,daß etli-che daraus um k. 0. roo.siöchten gestellt zu welchen vonZeiten zuZei-ten mehrere geflicket worden seyen,so daß sie erst im ^.Jahrhundert allezusammen kommen. Wann dem also ist,so wären ste eine Zeugnüß,daßlang nach Constantino den Ktlchen-Dieneren,die ihre Eheweiber behal-ten wollen,niemand wider solches seyn können,welches dann durch viel-fältige eingeführte Exempel,von den Gelehrten bekräfftiget wird.
Wegen der Sängeren,deren im 14. Canons dieses Calchedonensi- »-rckm.fchen Conctlti Meldung geschihet, ist der Leser zu berichten, daß bey den Gesgngersten Christen ein jeder Gläubiger,seine Stim im Singen erhebt, und und dessenGott von allen Anwesenden mit einem Mund gelobt worden. Zu An- Veranve-ttochta fienge man an das Gesang in Chor zutheilen, dessen Erfindungetliche, (aber ohne (ä) Grund) dem H.Jgnatio, TheodoretuS (e) aberdem Flaciano undDtodoro zuschretben.Doch ist auch dieses Gesang vondem gantzen Volck verrichtet worden.Ste sungen die Psalmen Davids,und andere geistliche Lieder, eins um das ander, einer aus dem Volckmußte das Gesang anheben. Cbrysostomus soll diese GefangswetS zuConstantinopelMd Ambrofius (f) in der Abendländischen Kirch einge-führt haben,dessen Anlaß bey Augustino gesehen werden kan (g). Mitder Zeit bestellte man gewisse Versöhnen, die das Gesang anheben undaushalten mußten, die wurden genennet 4«^ (K) und da-rum, daß sie dasjenige, so gesungen werden solle,dem Volck
aus einem pergamentenen Buch vorlesen müssen ^^->-75, Erin-nerer.Dtese wurden mit derZeit,denKirchendtenereo zugezehlet,und ih-nen bey grossen Gemeinden Aufseher geordnet. Ste bekamen auch dieFreyheit,daß niemand aufihren Stuhl tretten(«/^-'i--s^) und vor-
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