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Helvetischer Kirchen-Geschichten
n § K fingen dörffen,da doch solches vorhin jedermann frey stund,also daß auch'451. ' der Kayser Constantinus der Grosse selbst nicht scheuhete das Gesanganzuhebeu.Man wüßte weder von QraäuLl.noch von sequenr,noch an-deren dergleichen Römischen Gesang-Bücheren.Man verrichtete dasGesang in bekandter Mutter,Sprach. Man redete und sprach die Lie-der vielmehr aus,als daß man fie junge,und brauchte keine Instrument.Arnobius (1) tadelte die Heyden-daß fie bey ihremGötzendienst dieJn-strumental-Musie geübl.Und als etliche Christen in fremdder SprachsungenMd eine gekünstlete Muße einführen wollen,hat folchesAmbro-fius an den ersten,und Cbrysostomus an den anderen ernstlich gestrafft.Doch haben alle dieseMißbräuch endlich in derKirch überhand genom-men,nachdem die Mönchen bey nahem den gantzen Gottesdienst/in dasGesang eingeschlossen,und die lfioras Lanonics« aufgebracht;das gemei-ne Volck aber diesen namhafften Theil des GottesdienstS der Cleriseyüberlassen,und das Gesang änderst nicht verrichtet,als daß fie bißweilendie Litaneyen,welche auch selbst neue Erfindungen find, mitgesungen.EMe Bl- Daß auf dem Concilio zu Calchedon dle übrigenHelvrtischen Bi-
sEnicht erschienen mag daher kommen seyn daßAttila damals diesernm Srnd^ Enden, mit Feuer und Schwert alles verherget,und den Kirchen selbstBrief nicht verschonet. Sihe im ersten Buch §.7.Da hingegen die Kikch inPabst Leo- Rhätia zimlicher Ruh genossen haben muß. Solches ist auch zuschlief-Ris. sen aus einem Amwort-Schreiben, so damals unterschiedliche Italiä-nische Bischöff abgehen lassen an Pabst (m) Leonem l. der einen widerdie Feind der Person Christi,Nestorium und Eutychen,an die Morgen-ländischenBischössgrstellten Brief-dem Bischoffzu Mayland Eust-bio, übersendet hat. Eusebius beruffte deßwegen etliche benachbaurkeBischöff; mit denen setzte er den Brief Leonis auf die Prob der H.Schrifft, und nachdem fle befunden daß er überein komme/pberarum Lsterrionibus, LvÄNgelicis äuroriranbus- Lc Hpoiiolicss clo-Qrinse rellimonic»; mit der in ^ eil. Schrifft enthaltenen Lehr undZevgnüß/ der H. Propheten/ Evangelisten und Apostlen / habendie anwesenden Bischöff, den Pabsttichen Brief unterschrieben. Un-ter denen war Bischöff zu Chum, der gleich wie in den ^ais zu Cal-chedon, also auch hie AbundMtius genenret wird; so daß dieses wohlfein eigentlicher Nahme gewesen seyn möchte, nicht AmantiuS, wie an-dere (n) vermeynen. Dieser aber hat unterschrieben, erstlich wegenseiner selbst, hernach mit diesen Worten: Lgo iäem ^bunäamius pro
ab-
(i) kuled vir. Lonst. I.ib. 4- (I) säv. 6 em. l-ib. 7,
(m) t.eou. Lxist. s».