Band 
Erster Theil
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Helvetischer Kirchen-Gefchichten _

N° C. G. Krancken empfangen,widerum genese, solleer die gesetzte Bußzeit aus»5^ halten. Wannein Ley t« den Kirchen-Stand trittet,soll erPgionem) darbey zubleiben, verhetffen.tz« ;8. In die Wetber-ClösterWen alleinehrlicheund alte,sowol Clerici alsDtöuche gelassen werden.

Uber diese eanones wäre der Leser, wegen eines und anderes zuerinneren, aus Beyforg solches für unnöchtge Umschweif gehakten,und zu Verdrieß aufgenommen werden möchte, will mich allein bey et-lich wenigen aufhalten. Md den Innhakt derselbigen fo kurtz durchge-hen, als der Sachen Wichtigkeit zulassen wird.

Die §.l 6. angedeutete Salbung, ist nicht diejenige wundersameSalbung, welche der H.Christus i^rc.6 i z.den Apostlen dieH. Apo-stel aber ^c. 5:14. anderen Gläubigen angegebenmnd durch welche,bißin dasy.Jahrhundert Krancke (m) gehellet worden. Dann diese istauch durch Leven und gegen allerley Krancke gebraucht worden, hinge-gen redet das Concilium von einem Salben, welches «Mein ä die Prie-ster ». an Sterbenden verrichtet. Doch war diese Salbung auch nichtdie letzte Oelung der Papisten,welche zwar aus Anlaß jener Wunder-salbung entsprungen; aber sich weder mit selbiger gleichet (wie jetzt er-zehlte Umstände mitgeben) noch mit deren Salbung, von welcher daLEpaonensischeConcilium handlet Sondern dieWort des EoncM redenvon einer Salbung, welche ein Anhang des H. TaufS gewesen.DerH. Taufwurde nach Christi Befehl durch d»e H. Apostel simplicillimeLelekrari iolirus (n)' auf die einfältigste weise zrncdtenet, durchEintunckung ins Wasser. Denen, welchen Gottdmch fle die exrra-vrömLki Gaben des H. Geists m tgetheilec , legten sie auch die Händeauf. Düse Ceremonie aber (nach verrichtetem Waffertaufdie Händeaufzulegen) wurde hernach die Mittheilung des H. Geists anzudeuten,durchgehend behalten, und conkrmario (v) die Bekräffrigung desLaufs genennet; weilen sie die letzte Ceremonie gewesen, mit welcher;man den Taufbeschlossen.Diese Tauf-Ceremonien bäuffet:» sich so sehrGMäuche daß nun in Röm. Ktkch rr. solcher Ceremonien (p) gezehlet werden»-es OM Unter denen war die älteste das Oel,welches derTäusser mit seinemFin-ger Creutzweis an des Täufflings Stirne gestrichen. Dieser Gebrauchdes Oels, möchteum c. 160. aufkommen seyn,undmuß nach derMeynung Rigaltti (g), eines gelehrten Papisten, m ter denenjentgenDingen verstanden «erden,von welchen Tertulltanus (r) schrridt.l'i L.c-

LxtN voK. k.lb. r. c. 6. (n) Srrrbi «te red. -LceieL c. r6. (o)Dslliä« Lonürmzt. L p. 401 - (p) LeUarm. äe Lqx«ka» » e. »5>. 1^) aä Lxiü.Cxpr. 5 A. Hr) äe cvron. c.