2o4 Helvetischer Kirchem Geschichten
M- C. G.Römisch-gefinneten Bischöff gesegnet am hohen Donftag. Das erste;i7». Gebott hiervon ist ausgegeben worden, um ^.C.ZLS. von Pabst Syl-vestro dem ersten.Jnnoeenttus I. hat e. 416. gebotten (k),daß durchdie Bischöffdie Stirne, durchdie Priester die Brüste gesalbet werde.Pabst Gelasius l. (g) ordnete, um 494. daß kein Eltester sich inGegenwart des Btfthoffs nidersetze, auch sollen die Getaufften nichtdurch die Eltesteu,sondern durch Bischöff gesalbet werden. Wann derBischöff der Zudienung des H. Laufs beywohnete, verrichtete er dieseSalbung aljdbald nach dem Tauf; wann er abwesend war, wurde dieGalbt»g(K) etngeüellet.WeilennundieBischöffhterinn einVsrrechtgesucht üherdie übrtgenKirchen'Diener,haben sie sdamit ihreSalbungnicht geringer wäre als der H. Tauf) ein Sacrament daraus gemacht-weiches die Römische Firmung ist. Doch ist erst e. 14z s.zu Flo-rentz ein Kirchen-Gebott hiervon ausgegangen. Aber die Priester derGriechischen und Morgenländischen Kirck (0, haben die alle Freyheitnach verrichtetem Tauszusalben behakten.JnderAbeodländifchevKtr-chen, pflegen noch dißmalen etliche Priester, nicht die Brust, sonderndas Haupt zusalben. Ja Franckreich haben die Priester die Freyheitmit Chrtsam zu falben,lange Zeit M behalten,ist ihnen auch dtßmalzuEpaone bestättiget worden. Wie hitzig die Bischöff und Elteste hierü-ber widereinander gestritten,und jene ihre Hoheit,diese ihre Freyheitverfochten, ist in Herr Blondelli Schutz-Schrifftfür die Lehr Htero-nymi, mit mehrere« zulesen.
Im 25. Onone wird gedacht der Reliquien, mit Andeutung, daßman sie in den Kirchen ausschalten, und ihnen mit Gesang gedienet ha-be. Dieses und dergleichen wird von den Papisten angezogen, als einBeweist,daffman selbiger Zeit die Heiligen aufPäbstische Weis vereh-ret habe.Hat aber keinen Grund. Gewiß ist daß die ersten Christen, denH. Märtyrerin grosse Ehr angethan.Hicrvon hat(l) dieKirch zuSmir-_ . . neu um ^. 6.156. diese nachdenckliche Wort schrlfftlich von sich gege-
ken ruLn ben. »Den Herren Christum zwar hätten wir an, dann er ist GottesGott allkiu"Sohn Die Märtyrer aber sind nur Jünger und Nachfolger unsersan.. „Herren,diese lieben wir. Da n sie sind es werth wegen ihrer fürtresii-»chen Treu, gegen ihrem König und Lehrmeister. Gott gebe daß wir»derselbtgen Mit Gemeindet und Mit-Jünger werden-, Sie zeigten
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