Band 
Erster Theil
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_ Drittes Buch.

andcy an,wie sie sich gegen ihresBischoffs des H.Polyearphdcr von den N. C. G.Ungläubigen verbrennt worden, übrige Gebetn verhalten, daß sie nam- ^7-ltch dieselbigen (wie es fleh gebührt habe,) begraben, und was sie ge- Der He",gen denselbtgen inskünffttg zuthun gesinnet wären; nämlich seinen Ge-/en Gebeinburtstag (also nennen sie denTag,an welchem er die Marter-Cron em,vkrchm.pfangen) «jährlich mit Jauchzen und Freuden begehen.« Warum ?

„Damit sie sich daran,deren so allbereit gekämpft hatten. erinneren, und jährliche«andere sich zu dem noch bevorstehenden Kampf vorbereiten.« Diese Wwerae.Gewohnheit möchte bey denen zu Smtrnen angefangen haben. Sie däckttmßwurde aber bald bey andern Christlichen Gemeinden auch eingeführt.Sonderlich als der Eifer bey vielen erkaltet und etliche inZweifel ziehendörffen ob es wohl gethan feye, daß man um Christi willen, sein Lebenalso in die Schantz schlage,hielte man solche wtemonas lvizrr^rum (wieman sie genennct) widergedächrnüß der Martyreren, für ein Mit-tel die Leute zuStandhaffltgkett aufzumunteren, und zu einem schmertz-hafften Tod willig zumachen. Darzu ist kommen (m) daß sie wahrge-nommen, daß auch die Heyden durch dieses zur Tapferkeit und löbli-chen Thaten angefrischet worden, daß man diejenigen,welche für dasVaterland ritterlich gestorben, bey ihren Gröberen öffentlich gerühmt.

Zu Constanttni Zeiten,gieng ein ernstlich Gebott aus, daß man solcheTag fleißig begehe (n-.

In solchen jährlichen Zusammenkünften der Christen wurden Pre-Me mandigten gehalten, in welchen die Standhafftigkeit und andere Tugenden sie began.solcher Martyreren gerühmt,und die Lebendigen zur Nachfolg angefrt'gcn.schet worden, mav lobete Gott mit öffentlichen Gebätteren und Lob-Gesängen,um das daß er ihnen imKampfbeygeftanden.Man hielte daS^.Abendmahl, man erzehlte die Nahmen derenjenigen Martyreren,welcher Gedächtnüß damals Gegangen worden, und brachte Allmosenfür die Armen. Darum sag! (o) Tertullianus: oiriariones pro äekun- ^ttis, pro naraliriis annuL öiefacimus : wir opferen jährlich wegen man beyder Todren / a» f ihren Geburrs Tag/und dieser ist übermahl der solchemerste,welcher der Opferen für die Todten gedruckt,und gestehet, daß sie Anlaß ge«.t» Schrifft nicht geholten seyen. Er redet aber nicht von allenBer-storbenen sondern allein von den Martyreren, und verstehet durch dasOpferen für sie, nichts ais daß in solchen jährlichen ZusammenkünfftendaSHMendmahl gehalten,den ArmenMmvsen ausgetheilet,undGott

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(m) Oxrill.LibiS.zäv.MjLNi (n) Luleb.äe vir. Oonüsnr. I-ib. 4. csx. rz.

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