2 i6 Helvetischer Kirchen-Gefchichtm _
K 6snon isteineBeweißthum/daß allezeit imKirchenstand Leute gewefetk< n. weiche die ihnen vonGott gegebmeFreyheit sich nicht wollenbenedmeu
FrepDeit lassen, und daß , sie unter daSJoch zu zwingen, von Eifersüchtigenim Heyra-AMtze (e) gebraucht wurden,welche-so man sie will gelte lassen, nichtMn. den Ehestand derKirchendlenere sondern alle eheltcheGemeinschaftunter denCvristen auftcben.Ferners will dieseSConcilium^.Die-jenigen Kirchendiener,welche ket- erPfarrkirch abwarte müssen,sonder„den Gottesdienst in einem Dorflirchlein verrichten,sollen die fürnehm-„sten FestnamlichWeyhnacht Ostern und Pfingsten, und so noch au-„dere namhaffte Fest siad.begehen, in der StM mit dem Btsthoff, re.Sonntag. Nachsem Christus von den Todte» aufgestanden, haben sich die H.
-Apostel, die übrigen Jünger und der Herr selbst mit ihnen, am erstenTag der Wochen, als am Tag der Auferstehung Christi, versammlet,7 ok.ro: 19.26- Die Gläub gen anderstwo an solchem Tag, GottesWort anzuhören und das H Abendmahl zuhalten,zusammen beruffe»,^a.io: 7. undfieangefrischetbeydteserGewohnheit zubleiben i.cor.
16:2. Deßwegen der H Geist diesen Lag, den Tag des Herren nennet,^poc. l: 10. Wirlesen nicht daß dteH. Apostel andere Fest gehal-ten, es seye dann, daß sie dieselbigen wegen der bekehrte» Juden- mi be-Einfüb- gehen wollen, haben auch nicht gcbotten (sagt (s) Soerates) daß dierunq vcr „Christen einige Fest feyrem dann ihr etmges Absehen gewesen teye,„die Leute nicht vom Fest halten, sondern in der Gottseligkeit zu un-terrichten.., Wann aber bekandt tst (§), daß Polycarpus und PabstAnicetus, wegen der Ostern Unterredung gehalten, so muß das Öfter-Fest in der Mitte des zweyten Jahrhunderts, in der Lateinischen undGriechischen Kirch bekandt gewesen seyn. Vor Ausgang gedachtenJahrhunderts war auch schon das Pfingst-Fest berühmt. Ortge-uc§ (K) meldet um L;o. daß der Sonntagpsrasceve-das ist derChar-Freytag,die Ostern und Pfingsten gefeyrct werden, doch warnoch kein Gebort, daß diese Fest von männiglich gehalten werdensollen. Ohne daß Pabst Victor um S. ! 90. ein Gebott ausge-hen lassen, wegen des Tags, an welchem die Ostern gehalten werdensolle, mit deme man aber deßwegen in den Gallischen und GriechischenKirchen übel zufrieden gewesen. RhenanuS (>) gestehet, daß die erstenChristen ausser dem Sonntag, nur das Öfter-und Psingst Fest ge-habt.Chrvsostomus sagt(K) von feinen Zeiten; „Das erste Fest so wir,'halten,tsti-nP«"«.DaS anderetstdie Ostern, das dritte die Pfingsten.
Lpr-
(e) Laäsm »riocinatione muntur Llarimontam karre, can. iz. (f)
l-ib. s. c.rr. (z) Luieb. ttiü. Lccle 5 . l-ib. 4. c. 14. (k) aär. Lcll. l.,!,. S. (ij inLsrruU. äe Loren. (K) ?om. s.Homil. 88-