_ Drittes Buch. _217
Lpiplisnia(Erscheklilmgs,Fek) wurde Hon der Griechischen Kirch ge-N. C. G.halten am 6. TagJenner. Man erinnerte sich daran ^.Der Erschei-vung Christi im Fleisch, das ist,der Menschwerdung des Sohns Got-tes, k. Der Erscheinung des Srernens,den die Weisen gesehen,krank.
2.^. Der Erscheinung der H.H. Personen der H. Dreyeinigkeit, beydem TausChristi,welcher nachdem er also zureden mcogmro in dieWeltkam, bey seinem Taufsich zuerkennen gegeben, daß er nämlich feye derEingedobrnevomVarer/ )ok. 1:14.0. Die Offenbahrung derGottheit Christi durch das erste Wunderwerck.Diese letztere würd,da-rum daß sie in einem Hauß geschehen,auch Lerkpkama genennet. DieGriechische Kirch hatzu Chryfostomi Zeiten an etlichen Orten ange-fangen,die Widergedachtnüß der ersten Erscheinung,nam-tch der Ge-burt Christi,zubegehen am 2s. Tag vscemK.Mer diese Aenderung (I)hat nicht jedermann gefallen. Chryjostomus bekennt, daß man solchesder Röm. Kirch nachthue,in welcher dieses Fest-"--^»-^
langer Zeit her/ und aus alter Gewohnheit ge-halten worden, Nach dem diese Aenderung eingeführt worden,zehleter (m) fünfbey den Griechen bekandte Fest die Weihnacht (wird vonihme getrennt E -0^^, die Mutter der übrigen Festen,)
das Erscheinungs-Fest / die Öfteren/ -äimmelfahrr und Pfing-sten. In einer Predigt (n) die auch Thrysostomo zugeschrieben, dochgezweiflet wird, ob es mit genügsamem Grund geschehe, gedenckt er 7.
Tagen, nämlich der Weyhnacht,Erscheinung, Cha-fteytag, Auferste-hung Christi, Himmelfahrt, Aussendung des H.Geists,unserer zukünf-tigen A-rferstehung von den Todten. ES ist aber gewiß,daß Constantt-und Feyer,vus(o) auch mit Ernst befohlen, die WibergedächrnEen der Marty» tagen,reren zuhalten, welche Widergedachtnuffen doch Cbryfostomus an denbeygebrachten Stellen nicht vermeldet,Zweifels ohn darum, weilen siemchtssboch fcyrlich begangen worden als die WidergedachtnüffenderGeburt,re.des Herren Cbnstt Die gegen Abend gelegne Kirchen, fey-relen wie Hieronymus (p) (dieser lebte auch zu Chryfostomi Zeiten,)vermeldet den Charfceyrag, den Sonntag/die Öfteren/Pfing-sten und nachBeschastenherr derOerteren einige Ehrengedächt-nüssen der Heiligen : das ist an jedem Ort,die Gedachrnüß desjeni-gen He-.ligen, der an seibt^cm Ori begraben war. Also werden auchvon Augustino (q)die nachfolgenden Festerzehlet, vomimpaMc, (derl. Theil. ' D d Char,
(I)e/Krv'. I'om.s. Or,r. z I. Lc>!t. ?Lris. s>. 4L6. (m) ^om. I. klomij.
PLA, (<>) lom !7ium. 141. (0) vili. Lxce!!. l). I'umut Loac.
'In0. j,. l )Lo. (j,) rc> c, 4. sä 6-I^r. 118.