Band 
Erster Theil
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Drittes Buch.

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Eyercn, Nüssen und anderer Baumfrüchten enthalten. Einer habe biß-N. C. G»umUhr, ein anderer biß zu Abend gefastet, ein jeder nach seinemGutduncken, oder nach seinen Kräffren, sinremM hiervon in Heil.

Schrisst kein Befehl seye (p). Also hat man an solchen Fast-Tagennichts zu Mittag, sondern in den ttsriombus. oder halben Fast. Tagen,

(die man Mittwoch und Freytags gehalten, weilen Christus an jenemverrathen worden, an diesem gestorben.) aufden Abend; in den gantzenFast Tagen erst zu Nacht geessen (<z). 8. Bey solchen Mahlzeiten,stund eS jedem frey Fleisch zu essen oder nicht. L. Wer sich des Flei-sches enthalten, truncke auch keinen Wein, bß L. 6z z. das l v. zuToleto gehaltene Concilium (r) der Clertfty, und 20.Jahr hernach sel-biges achtes Concilium,dem gemeinen Volck das Fleisch essen in der Fa-ßen verbotten (s), und solches Verbott, samt angehencktem Verbott,des Käß und Eyer effens O. 682. wtderholet worden in einem Con-cilio, welches i^ruttanum genennet wird,we!len es gehalten worden imZimmer des Kayserl. Pallasts,zu Constantinopel,welches 'rruilum ge-heißen. Doch ist die Ktrch in Frankreich noch lange Zeit bey deralten Freyheit geblieben 0 ).

Wir wenden uns zu den übrigen Handlungenches Concklit. In des- Im H. Ni-stn § 4 wird erforderet: „man solle nicht Wasser und Wein,sondernun, bendmM„gemengten Wein opferen.» Schon bey Justini Martyris Lebzeiten, wird Wemum k.C. isO. wurde der Wein im H. Abendmahl mit Wasser ver-UZA*mischt. Damit den Heyden der Anlaß abgeschnitten wurde,die Ebristm '

zulästeren,als ob sie das H. Abendmahl (in welchem neben dem Brod,der Wein zugedienet wird) so offt halten, um der Füllerey zupflegen.

Wann aber diese H Mahlzeit gehalten werden solle,haben dleKircheo-Diener fo wohl als andere Gläubige,Brod,Wein und andere Gabenmit sich gebracht (u).Diese Gewohnheit solle herkommen ftyn,vondenbekehrten Juden,welche (weil solchesMoses in seinemGesatz erforderet)nicht lähr für den Herren komm wollen, sondern Brod,re. die Erstlingder Früchte», re. mit sich gebracht. Diese Gaben wurden gebraucht zuHaltung des H.AbendmahlS,item zu den ^pen oder Liebe-Mählcren«das übrige wurde unter die Kirchen. Diener und Armen ausge-theilt (x). Sihe ä.c. 585. Als nun einige nicht puren,sondern mtt

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