D rittes Buch._ 235
„Gedächknüß des allen Bischöffitchen Sitzes. Mußte also Ursinus zu N. C. G.Costantz gesessen seyn,welches sehr ungewiß, das aber. so Lang von Mar- is;.tino beybringt, noch vtelmehr.Jst also schwer zu errathe wer zuWindtschder letzte,zu Costantz der erste Btschoff gewese».Leichter ist zu muthrms.sen,unter wessen Regierung die Veränderung geschehenMMltch unter wes>
einem,der zugleich König in Burgund ur d Alemannien gewesen. Oderfolteein anderer gestattet haben,daß man ein Btichchum in seinemRetch ^ ^abgeben,und in einem anderen aufrichten laffe?Bueeltnus schreibt es zudem König Clotario l. der zwar auch seines Herren Vaters Reich alleau sich gebracht,aber ein kurtze Zeit bchallen.Zn dem so ist diese Aende.rung erst geschehen,nach Zerstöhrung der Stadt WindMdie in572.gesetzt wirdrClotarius aber soll ä.L.sSi. gestorben seyn. Hiemithat sie sich begeben, unter König Htldeberto, des Clotarii Sohns.Sohn.TschudtuS ist auch dieser Meynung.Guilltmannus schreibt (m)mit Nahmen,fie habe stch zugetragen im ersten Jahr als Herbert andie Burgundische Regierung komen,nach feiner Rechnung ^O.zsz.
Einige meynen der Btschoff habe,nachdem seine ersteWohnstatt ge- und war,Weisst worden,sich erstlich aufgehalten zu Psin,hernach zu Arbon,end-»m C°-iich sey er nachCostantz kommen. Denen widersprichtHerrStumpf(n). Am rumDteStadtCostantz wurde hierzu erwehlet,theils wegen bequemer8iru3-.2M,/rion.theils aus Nothwendigkeit.Dann dte Alemanner zu beyde Seiten ^machetRheins,btß nach Ulm,begunten sich je mehr und mehr zur Christl.Reli- worden ?gion zubeguemen,hatten aber noch keinen Bischoff und war man guterHoffnung,das Christenthum wurde durch die Gegenwart und den Eifereines Btsthoffs bey ihnen zunehmen. Dieses möchte die Ursach seyn,daß das Wtndische Bischthum,nach Zerstöhrung selbiger Stadt,nichtnach Zürich verlegt worden,welche Stadt für älter als Costantz,und diealldortige Christliche Gemetnd, für die älteste im alten WtndischenBischthum gehalten wird. Daher kr mmt es, daß die Kirch zu Zürich(wiePabstJohannes xxlli.^.i^o geschrieben) primarum renmrpollLarbeärslem Lecleilam Lonllanrienlem-8c prseeminenrialis 6iZniraN8repurars ett so). unter den übrigen Kirchen des BischthumS Costantzden Vorsitz gehabt. Ob dieser thro gegeben worden in einem Syno-do,deren damaligen Ktrchendieneren dieses Btschthums,weiß ich nicht.
Gewiß ist, daß der Ri m. Bischoff die Hand nicht darbey gehabt, obgleich Lang ihm solches rraumen lassen (?). So meldet O. 880.
Ffr Rat.
(m) ve reb. tteivec. p. r8. (n) 7. csp. I I. (o) klortlNA.'n. k. ^8.
p. i rAs. 8ixco I V. eaäem Lcclsüs eü, /»m« i»
x.IiLAN (x) k-.64-.