248 Helvetischer Kirchew Geschichten _
N. C. ^.schlagenes Haupt aufgehoben, in ein Tüchletn emgewicket, einer6iz. Frauen die thme oyngefehr begegnete, vorgeworffen; nd seine Reisenach Desertina fortgesetzt, allwo ihn Stgeberius begrabe habe an denOrt, an welchen auch er hernach gelegt worden Als Victor hierauf ü-ber die Rheinbruck gehen wollen,seye er in das Wasser gefallen und er»truncken. Aus dieser Wildnuß ist mit der Zeit ein grosser Fleckenworden, in weichem Placido zu Ehren eine Kirch und ein Closter ge-haltet worden welches von GrafWtdone (einem Bedienten Piptat,derzuDtsentiS gestorben und begraben) und vielen anderen so reich! chbegäbet, daß eine Fürstliche Abtey B-nedictiner-Ordens daselbst auf-gerichtet worden. Sigisbertus wird der erste Abk genennet doch karrman keine Aebt rramhafft machen, die ihme nachgefolget, oder doch kei-ne gewisse Zeit ihrer Vcrwal ung biß ä.e. 1048.
Ursicinus Aufdicser Reise in Italien hat dem Vorgeben nach,Urstcinus (c)
machet den begehrt, Columbanus solle ihn in eine Wiidnüß gehen lassen. SeyeI'lanarn kommen in ein treffes zwischen hohen uw stotzlgen Bergen, im Bisch-«s. mils/ thun, Basel liegendes Thal, da der Fluß Dub, aus der Rauracher Ge-gend, dem Burgund zufltesset. Dayabeerthman einem gähenBerg,ein Bruderdäußletn gemachet. Als etliche des Wegs verfehlende Rei-sende,des Ur steint daselbst gewahr worden,und ihn den Benachbaurtenverzeigt, sollen ihn viel besucht, etliche auch Häuser daselbst bin gebauethaben.Nachdem sich etliche von ihm bereden lassen,den Orden anzuneh-men,wmdeS.Petro zuEhren eine Kirch ausgeführt welche an demOrtdiePfarrkirch undS.Ursictni Begräbnüß tst.Aus einemDörflein wardeine Stadt,S.Mfitz genant; hat Bürgermeister und Rald, auch einenVogt,dmderBifchoffvonBasel setzt.Dann ^.e.770 gehörte dieserOrtdem Closter Grandvall. 1000. hat ihn Rudolf l-. König in Bur-
gund/gedachtem Bischoff verehrt. Hernach ist ein Stifft. Kirch und einProbstey (für ^-Chorherren) allda aufgerichtet worde«.Murer beruftsich hier aberma! auf sein Baßlerisch Lrevmrium und aufHerrenUrstt-fium der aber allein sagt, Urficinus habe ungefehr um die Zeit Germantgelebt und seye aus dem Closter Luffe komen Daß er ColumbaniGefehrkgewesen seye.schreibt er nicht. Den2z.Iun.^.L i zoz. Haben unter,Probst Rodels von Hallweil die Chorherrk,weilen erliche sagen wollen,Ursicini Leichnam wäre tnBurgund getragen worden, dessenGrab eröff-nen lassen,darin sie eine Todtenfchiedel und andereGebetn gefunden(ä).Und Ger- Erstgcmeldter Germanns solle gewesen seyn Ovtardi, eines Trie-
manus zu Äschen Edelmanns Sohn, Modoaldi, Bischosss zu Trier, und Arnolfi
Lehr-
te) Llrr-on Lzs. I^urer.P.17Z. (ä) kas. Lscr. p. sr.