Band 
Erster Theil
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Drittes Buch.

259

-ie Haupthaar gcmeynt;den Bart müßten sie pflantzen (b).Sondertich N. C Gwurden die Mönchen genöthiget,daß sie sich beschattn lasse n Dann die- ^4.ses war eine Strafderenjenigen, welche öffentliche Kirchen-Buß leistenmüssen. Es wurden aber die Mönchen; und solcheBüsser in eine Liniengesetzet. Worvon war dann der Streit Columbani gegen die übrigenMönchen?Alleinvsnder Weise, wie die Mönchen beschoren werdenrnüffen.Dte Engelländer liessen allein etwas von den Haaren mhmenrvon der Stirnen biß gegen beyden Ohren. Die Römeraber liessen dieHaar schneiden in die Runde, vorgebende, es habe -erH. Apostel Pe-trus selbst eine solche Cron (wie sie reden) getragen. Ars sich aber desBenedicti Lehrjünger und mit denfelbigen die Röm-Beschärungs-wet»se ausgebreitet, meynten diese Mönchen, eS sollen sich hierinn alle übri-gen Mönchen,ihnen gleich stellen,und ihre vorige Gewohnheiten fahrenlassen. Das e. ivzi. gehaltene BiturieensischeConcilium, hat

geschloffen; c^ui kliniüsrium in Lccleüa 8. rrLÄanr-ronlursm LccleÜL-Ilicam lisbeant, boc 8c öoronam in capice. Daß alle

Kirchen Diener denBartrasieren lassen; welches wider das lv. Car»thagtnenfische Concilium, und daß sie eine Platten schären lassen , wel-ches wider die alte Freyheit war(i).

EustasiuS aber müßtesetnem Lehrmeister Columbano in jene Weltnachfolgen. An dessen statt ist Gallus zu LuxeuAbt, und diese Abteythmeangetragen worden,durch 6. Mönchen (Y, die vormals mit Co-MM -nlumbano und thmc in Franckretch, und bey diesem Anlaß zu ihmr Ms xuffeaus-Turgäu kommen seyen. Als sie ihre Jnstruetion dem Gallo eröffnet, .antwortete er ihnen, »Ich hab ein Bischthum und Geld ausgefchla- Abt des.„gen,wie solte ich dann mich in Welt- Geschässte einwickle«, nachdeme k" A'„ich mich in freywillige Armuth begeben? Solle ich hohe Ebrenkellm Ursache.»annehmen,und mir einen Last auflegen lassen? Fern seye es von mir„daß nachdem ich die Hand an den Pflug gelegt, ich zurück sehe, und„gleich einem Hund,zu dem daß ich auSgespeyet hab, widerkehre.

Gallus soll (v hin und wider im Turgäu und am Bsden-See; 8zo.

16. Jahr zugebracht haben, und den Vfarreren mit predigen beyge- Keimt ,vi.sprungen seyn. Die meiste Zeit hatte er seinWesen zu Arbon bey seinem denn seineersten Gastgeb dem W llimaro. Im 84.Jahr seines Alters,soll er sichsE.iu seine Wtldnuß begeben, nichtzwar ein Ciösterlein samt derS. Pe-

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