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Erster Theil
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Drittes Buch

261

Streit vorgegeben wird, ungewiß feye. Ob aber der unter Kayser N. C. G.Friederichs Nahmen ausgegangene Brief unterschoben; oder ob der §54.ftomme Kayser von übel berichteten, oder vielleicht eigennützigen Pfaf-fen hintergangen worden feye,überlasse des vernünftigen Lesers eigenemNachdencken.

Nachdeme GalluS sich in das Einsidel,Leben begeben, besuchte er 640.immer den Gottesdienst zu Arbon,bißweilen predigte erdaselbft.Als er SE hohesaufWilltmari Begehren,bey gleichem Anlaß nach Arbon komen starberdaselbft(8)an einem Fieber,am is.Tag Weinm. feines Alters im^adnuß.d 5. Jahr.Jn einem ledernen Sack habe man eine Ketten gefunden,wel-che er bißweilen am Leib getragen hs be.Als man den Leichnam zuArbonbegraben wolle,habe man dieTodten-Baar,aufwelcher der Sarck gele-gen, ntcht mögen von der Stell bringen. Bischoff Johannes, welchererst nach Galli Tod nach Arbon komm, habe daraus ge chlossen,G'Unswolle nicht daselbst begraben werden.Als man aber aüfdeffen Befehl r.mutdige Pferd ohne Zäum für dieBaar gestellt,und denen den Leichnamzuführen überlassen,feye er von ihnen in S.Gallen Zeit gebracht, undvon vielem Volck, mit Creutz, WachSkertzen und Gesang begleitetWorden. Wegen des Jahrs,in welchem Gallus gestorben, »st man strei-tig. Theodorus (r) schreibt,Gallus seye eo.Jahrnach Columbani Tod ungleich-verscheiden Hiemitum c. 624. Dieses Jahr wird von Murero den in desausdrücklich gesetzt (u).Tschudius sagt O 647. Wann aber Gallus A

zwar l o.Jahr in der Zell zugebr acht; ehe er aber sich dabin verfügt > §. ^ ^

Jahr geprediget haben soll,so möchte HerrBullingers Rechnung (i<)

(daß Gallus um ä. e. 640. gestorben) die sicherste stynMemahl Gal-lus zweymal in die Einöde gegangen. Erstlich ^.<^. 614. hernach umä. e.siO. Diesen Unterscheid nehmen die Ge.ibenten nicht in Ob-acht, daher eine grosse Mtßhelligkeit unter ihnen zuseyn scheinet, dieaber durch diese Anmerckung gäntziich verschwindet (7).

Lang schreibet (-),„gleichwie das Closter S.Gallen,mtt diesem hei- Gegend in»,ligen Nahmen benennet wird, weil der H. Abt S.Gall dessen ein Ur- weicher„Heber,und so zusagen,sein Vater gewesen, eben also wird die Stadt S. Gallus fleh„Gallen genennet/weil sie ihren Anfang und Ursprung vvm Eloster S.

„Gallm hat, und der H. Abt G. Gall gleichsam ihr Großvatter iß. "

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(;) 5 crsb. r-. Volseer. ^ririirop. i6. (r) Vir, I.ib.

csf>. 9. (u) irs1sbulL 8. LsUenicr LL örevisr. LenSliiäinorum sp. d^erclc. (lo-i-üsm. p. ir. (x) 8u0rsZsrur Lsroniur^ (;,) 8rrsbus Sr 8iZcderc. tcribunr, 6sl-lum ceUäm inksbilsÜ'e 614. U^rmsmrur donrrsÄtir Sr rirspe.'x so 4 , 6§s.

(r) x-L- 104L.