Band 
Erster Theil
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Helvetischer Kirchen-Geschichten

M C G.ündwiderum: „Der allerersten Einwohnern ist einer nach dem ande-642. „ren ankemmen. Der allerersten Häusercn ist eines nach dem anderen„biß zu einem herrlichen Flecken aufgebauet worden.,. Nun ist wenigernicht,es werden unterschiedliche Städt gezeh!et,die nach u-idnach nebenden Clösteren erbauet worden; und bey derAbigen Anlaß entsprungenfind. Columbanus soll der Anlaß gewesen seyn, daß die Stadt Bobyin Italien Fridolinus,daßdieStadt Seckingen.MagrwalduS (a), daßFüssen in Tyrol: Theodoruschaß Kempten im (Alemannier-Gar (Al-gäu,und Memmingen aufkommen. Also auch um ä.e.6 r z S. U sitz:umä.e-ZzO. ZellamBoden-See; um^.e. 902. BWoffzell' re.(l>). Doch hat eS keinen Grund, daß beyde, die Smdt und das El sterS.Gallen, ihren ersten Ursprung von dem frommen Gallo empfangen,und dieser des Clvsters Vater, hingegen der Stadt Großvater, hiemitdie Stadt jünger als das Closter seye.Dann ehe Gallus in selbige Ge-gend kommen,war daselbst weder ein Closter,noch derAnfangeinesClo-sters.Von der Stadt kan man solches nicht sagen. Der Platz auf wel-chem das Closter stehet, mag einöd und ungebauet gewesen seyn. Daßaber die gantze Gegend eine Wildnuß gewesen seye, ist falsch. Stundenicht daselbst eine Kirch unter einem Pfarrer? Was hätte es sich solcherbedörffen,wann nicht auch einigeChristen daselbst herum gewohnet?Da-War vor. her auch Goldastus (c) schreibet: „Aus altenVergabungS-Briefen seyebin nickt „zuschließen,daß der Ort (da die Stadt S.Gallen stehet,)nicht so gar^ „einöd gewesen, daß nicht schon vor Otmari Zeiten, circa eam muir»wohnt -stocä vai<ie kuerint culta, viel Oerter selbiger Enden gebauet worden.Und vor ihm Vadianus!(ä): man hat gewisse Anzeigungen, eben andem Ort, der mit der Stadt-Mauer umgeben ist, ehe Gallus dahin

kommen, non krs^uenrem moäo ieä veterem eriam.Lc ^.omanorum ve-kullarem prseicrentem babirarionem 5uille, habeNNlchtNUrVielMeN-

„schen sich aufgehalten, sondern auch von so alten Zeiten her, daß es,»scheinet,der Ort seye schon bey der Römeren Zeiten bewohnet gewe-sen. Als das Closter herbey gesetzet worden,und alldieweil es ins Auf-nehmen kommen,werden neue Haushaltungen sich daselbst niedergelas-sen,und samt ihnen dieAlte dergestalten sich vermehret und geäuffnet ha-be,daß man mit der Zeit den Platz mit einer Maur umgeben können.

Daß Gallus mit Creutzen (von deren Gebrauch ä. c:. z zo. zuse-hen) Wachskertzen und Gesang begraben worden seyn sollest sich nichtzuverwunderen.Diese Gewohnheit hattemanschon zu Chrysostomi(e)

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