_ Drittes Buch. _26z
Zeiten: aber,wie er eS selbst verklärt, als Zeicheu wegen der Freud deö N. C. G.SiB-den die so im Herren sterben, erhalten. 640.
. Müßte mich bey den Verrichtungen Columbani und Gallt so lang allemaufhalten-weile» darin» nicht wenig Begegnüffen sind, die den Hekvet.Kirchen-Sachen ein trefflich Licht geben. Essinvdieftlbtzen beschrie-GM ge-ben worden,durch Gozbettum,Wettinum,Strabum,Rapertum,Not- schriebe«kerum Balbulum (e). Ratperms machet es kurtz , weilen er nur ^usew-rd /sum neceLuis, (f) das nothwendige verzeichnet. Wird gleichenSinns gewesen seyn,wie sein Closter-Bruder Burcardus (g), welcher ^7geachtet unanständig zuseyn/ loben was schelrens Werth ist; abereinem Mönchen zieme auch nicht , daß er jemand wider dieWahrheit rühme. Strabus machet es weitläuffiger. Dessen fürnehm-ste Crzehlungen ich dem Leser vorstellen wollen. Aufdie Frag, ob ihmedurchaus solle und möge Glauben zugestellt werden? Hat man zube-dencken i.daß nichts neues ist, daß man von frommen, wohlverdientenKirchen. Dieneren mehr geschriebenes man zubeweisen gewüßt; des-sen ein Exempel sind die wegen der H. Apoßlen und ApostolischenManneren ausgestreuete falsche Schrtfften. 2. Daß Strabus und ü-brige so von Gallo geschrieben, erst 2Oo.Jahr nach dessen Tod und nochspäther gelebt. Hiemit zu einer Zeit, da lang niemand mehr gelebt,der Gallum gesehen, da man das gewisse von dem ungewissen nicht mehrunterscheiden können, und in Beschreibung der Legenden allbereitgrosse Freyheit gebraucht z. Strabus vermeldet er habe seine Erzeh-lung aus mündlichem Bericht, den er eingenommen,und ausSchkiff-ren, so ihme von Gozberto und anderen übersendt worden. Nun schreibter selbst von denenZeugen,die ihm eins und anders gesagt; „ihnen lige„ob zubeweisen daß ihr Bericht wahrhafft ftye, mir aber, daß ich ihren„Bericht kurtz zusammen fasse (ll). Möch e man nicht, in Ansehungdieser Worten zweigen, ob er in Untersuchung dieser Sachen gebüh-renden Fleiß und Gewahrsame angewendt? So mag der mündlicheBericht den er damals haben können, nicht höher geachtet werden, alsem Gaffen-Geschrey,mit welchem es also beschaffen, daß verständigeLeute niemanden zumsrhen dörffem selbiges anzunehmen, ob es gleichdem, den es betrifft zu Ehren dienen möchte. Eckehardus, auch ein S.GallischerMöttch,schreibt von dergleichen Sachen. „Man hat mir von unredliche„denen H. Wärmeren die in unterem Clvster gelebt, viel Ding erzeblet, Maximen/„die ich besser seyn erachte mitStillschweigen überzugehen.Dan wttle-u^
(e) Lpist. all 6olclsü. s>, loch. l)e koc Lr reli^uis viä. jucliciumHHiuö. inttorrinß. rielv. p r-rr. (5) cle OriZ. 6c §-6»U. klonsü. c. i. (x) äe
Laiib. Ljusä. Uormü. c.r, (ll) I.lb. L. c. 10.