Band 
Erster Theil
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Drittes Buch.

Wie es Otwivus den Turgäueren gcmachehalso verhielten sich die N. C. G.Hunnen in Rhätia. Als dre Fränckifchen König ihrer Vorfahren Ta»pfer-und Wachtbarkeit verlodren, wolle jedermann ob derselbenLanden zu Ritter werden. Die Hunnen streisseten biß in RhätiamMd Hunnenverstörten das Closter Disentis/ wurden aber bald hernach in selbiger verwüstet.Gegend etngethan, und mit baarer Müntz bezahlet. BueeltnuS sagt(s) solches ftye kauä öukie, ohne Zweifel dem H. Sigederto undPla-ctdo,die sich also an den Hunnen gerochen, zuzuschreiben gewesen. Aberohne Zwtifel hates der Herr der Heerschaaren gethan.

Zu Zürich lebte man m so gutem Frieden, daß man einen namhaff- ssoten Kirchenbau unterfangen. Den ältesten Bericht hiervon findet maNGroßmün«tnetnemB ief welchen Wtgdardus ohnlang hernach zu Acer» gefiel-st-r ru Zü.let (b-. Der Urheber des Baus wird daselbst genennet Rupertus,ntchtucb aub-r.Hertzog in Alemannten (der war damals Gothofredus,) sondern vux ^l Ru-t^ilirum. Oberster Heerführer Königs Ludovici, in Alemannia, Rdä- prrtum.tia,E>saß,re. obgedachten Wigardt Bruder, des Königs Bluts-Ver-wandter. Ob von diesem Ruperto (c),dte alten Grafen von Raper-fchweil, ihren Ursprung haben, und die Stadt Raperschwetl von thmeerbauet worden, mögen andere unterfucren. Nachdem gedachte zweenBrüder, mit Köntgl. Bewilligung ihr väterlich Erb getheilt, hat (6)Rupertus pro amors VeiLc remeäio snimse lüse, „von Gottes und„seines HeUS wegen seinen Antheil dem König wieder übergeben, mit„den- G« ding,.Jt'r Mast stat sollen zu Zürich eine Kirch bauen,und ei-„nen in merwäbrcnden Gottesdienst anrichten. Rupertus hat die Gü-ter, welche an dilfts Stifft verwendet werden sotten, zuerst dem Königlllxrgkben/wie von König Stgismundo-z.d. zum Theil auchgeschehen. Dann in Frankreich (ohne Königliches Dorwiffen) keineVergabung geschehen könte. Es bat aber Rupertus begehrt, daß ausdiesen Gütcren.zu Zürich eine Rrrch gebauet, und ein immerwäh-render Gottesdienst angerichtet werde. Ohne Meldung daß sol-ches zu Ehren S. Felix und S. Regula geschehen, wie hernach etli-cher Heiligen gedacht wird,in deren Ehr die Kirch zu Lncern gest fftetworden. Aus dieser Vergabungs-Cdart aber erhellet sich, daß dieserZeit,zu Zürich «Übereil eine (e) Christliche Gemeinde gewesen,daß die-

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