Band 
Erster Theil
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Zl o Helvetischer Kirchm-Geschichten _

thümer', die schon vorhin in unterschiedlichen Concilits untersucht undverworffen waren, mit neuem Fleiß erörteret, 0.e.z8i.)auS der eini-gen H.Schrtfft entscheiden, und die lasterhafften Bischöff entsetzt wor-den (^. e.s79.) : daß das OireQorium in den Synodis bey Oberkeitli-chen Personen gestanden, daß einem jeden frey gestanden, seine Mey-nung in solchen Versamlungen zueroffnen, und die Schluß-Stimmennicht an die Bischöff gebunden 0) gewesen (ä.c. 541. 549.) DaßGott Vater,Sohn,und H. Geist allein, angebättet worden (än. ei,.610.614.): Daß das H. Abendmahl zugedicnt worden, unter beydenGestalten, BrodS und Weins (ä.e.45 r. 541. rc.): Der Gottesdienstwurde noch (wie (r)Anfangs zu geschehen pflegte) in eines jedenLandes-Sprach verrichtet, daß man sich nicht an die Gebräuche einer sonderba-ren Kirch binden müssen,sondern die Kirch eines jeden Volcks(ä.6 io.),und in Franckreich eine jede Provintz (^. 5i7.§. 27.), hatte hierin«ihre Freyheit. Sthe§.Mit einem Wort,in diesem Zeitlauf, istder Helvetischen Kirch, in den Hauptstucken der Christlichen Lehrnichts anders vorgetragen worden, als was unsere nach Gottes WortReformtrte Religion vermag,dessen Ausführung (neben denenSchriff-ten,aufwelche l.jl).2.§.44. gedeutet worden) anzutreffen ist in §ueiio

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kemii. Dieweil Helvetia dcmGallier-Land (so lang dieses unterRomt-schem Gewalt gewesen) zugezehlet,und nachdem Gallia in den Gewaltder Francken kommen, unter Carols iV!. und dessen Geblüts-Descen-denz,dieftmReich einverleibet geblieben,möchte wir die Gallischen Leh-rer,deren es in diesem Kirchen-Alter viel, und zum Theil sehr gelehrteMauer gehabt,hiervon ausschlage.Wir wollen uns aber dißma! nicht indieseWettläuffigkeit einlassen,nachdem diese Materie von H. Mezeray(u) einem Papist,kurtz doch zur Genüge abgehandlet worden. Wabeist es,dieser mischet eines und anders mit ein, daß der heutigen Römi-schen Kirch vortheilhaffttger seyn scheinet,als unser Reformirten.Wteaber selbiges alles leicht zubeantworten,also wird der Leser hinwiderumfinden, daß viel in Reformirter Kirch übliche Ding, durch dte Päbstlerals Ketzereyen ausgeschryen werden, die in der Rechtgläubigen Kirchvon den Zeiten der Apoßlen her in Übung gewesen, und der Kirch durch

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