Drittes Buch.
gen ernstlich beschulet. Nachdem man wider Ncstormm behauptet,daß diese H. Jungfrau eine Gottsgebährerin, und daß derSohn Gottes und Maria eine Persohn seye, welches Nestorius ver-neinet,deßwegen 4Z i. auf dem grossen Concilio zu Epheso wider-
< legt worden, fiengen einige auf das neue an, die H.Muttee, mit Nach-theil der Ehren ihres ewigen Sohns zuverehren. Theodorus Leetor(i), und Nicephorus Callistus(ic) schreiben, daß der vcrschreyte Secti-rer Petrus FEo um o. 480. der erste gewesen,so gelehrt, daß man
die H. Jungfrau anrüffen müsse.
xvm. In gantz Helvetia war lange?eit kein Bischof. DasDi« Em.Churische Bischthum soll in Teurschland das älteste (!) seyn. Das Mru»gSittische undGenffische sind älter Doch findet man keineMeldung der-^r Di.selbigen, biß z8l. Sind hiemit die Bischthümer viel jünger,alsdie Christlichen Gemeinden dieses Lands.Woraus wir schiieffenDkr. A ^
stianitarem 8c llare 8c crelcere polle, gnsullis L^jlcop!8,das Ehristen- Gchülf.thum könne ohne Blschöff bestehen und wachsen/ wie der PapistBuchertus redet (m), aber ohne Pfarrer könte es nicht bestehen, istauch ohne solche nie gewesen. Nachdem aber die Bischöfe, in dieseKirchen eingeführet worden, hat sich ihr Eifer bald verrohren; an des-sen statt ergriffen sie den weltlichen Stab, der irischere sie zu anderenMenschen. Jene waren Bischöff von Ansehen und in der That, muß-ten allein dem Bätten , Studieren und Predigen obiiqen sn '. In de-nen Occidentaltschen Gemeinden, in welchen ein Bischofgewöhnet,dörffte kem anderer Kirchendiener predigen.Augustin -s war,so nicht der er erstenerste,doch einer der ersten,der an einem solchen Ort geprediget; weil ftl- und fä-higer Bischof alt,und der Lateinischen Sprach übel berichtet war (o). «enden Bi-Die Römischen Pabst lagen diesem H.Werck auch od:Gregorius i. a-der soll fast der letzte gewesen seyn,dessen Fleiß klerirm gerübmet wird.
Ihr Ansehen war so groß,daß sie lummi pomikices, oberste Priester ge-«enntworden. Gche 5 ) 8 . Sie unterschrieben sich
<IH. sZ8.) K. rn cchnM »vEe Lpiscopus, durch des Herren ChristiVerordnung, Bischof zu n. Jetzt muß es helfen, Oei 8c /^oliollcLs«äis grnriL. von Gött'UndPäbsilichen Gnaden.Die sogenannten kpi-tcopi 1 'urcjÄrer, UNd in parrillus inüöellum, Waken KÜNtz UNbeküNLt.
Das Concilium zu Calchedon, hat den Bischöfen, die Besitzung derGüterewund daß sie sich weltlicherGeschäfften beladen,ernstlich verbot-
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(i) l-ib. r. QuIIcK. (k) l.ib. cap. r8. (I) Lpsrr. l^elv. ;r6. (m)
LeIZ. Üom. psx.rzi.sp.vrün. vriA. Lcclel^6erm2n. psz. 5;. (n) Loncil.rlisx. IV. z-8. Lsn. zv, (0) kostiävn,