Band 
Erster Theil
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Drittes Buch.

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haben sich der Streithandlen ihrer Priesterschafft auch nicht beladen.

Dessen ungeachtet,haben Christl.Kayser und König gebotten, is cau 6 §civilibus.so eSWelt-Sachen betreffen,sollen sie sich bey keinem frembdenRichter anmelden,sondern bey denen Königl. Statthalteren, derjeni-gen Provtntzstn welcher sie sich aushalten; vor denen sollen sie jedem deransiezusprechenhabe,Antwortgeben (c). Man verdotte nicht, bey ge-wiffenBegebenheiten fürdenBsschoff zukehren, dieser aber dörffte alleinmors ^rbitri, gütlich in den Sachen handle» (u): doch dörffte wederder fehlbare Theil daselbst abgestrafft, noch die Partheyen genöthigetwerdenden Ausspruch anzunehmen. Die Bischöffe hatten weder 0K-cial.nochKerckermoch dergleichen,rc.Hingegen war derKtrchen-Standmit dem Pabstlichen Joch nicht beschweret, d^icenum Loncillum

act Komanam Lccleüüm parvus liabeliLwr sx) relpeQus, Vvk dkM Ni-

cenischen Concilio hat man aufden Pabst wenig gesehen. Nach diesemConctlio war-'-p^'- der Römische Hochmuth Basilio sehr zuwi-der (z^.Jn den Abendländischen Kirchen, waren viel gleichen Sinns.

Es hat zwar demPabst nicht gemangelt anFreunden/welche dcssenAus'M st batnehmen gesucht,wie ^.< 7 .; 47 . aufdem Conellio zu Sardiea;ab solchem keinen Ge,wurde der Pabst so behertzt daß er alsobald ein mehrers gesucht.Wann'va t >ndie Gallischen Bischöffe stöfftg worden, hat er unter dem Vorwand zu Z" §^mittlen, beyde Theil zu unterjochen gcsucht.Solches versuchte er ^

4oo. als die Bischöffe zu Arles und Vienne zerfallen (2). So hate.4Z s. Kayser ValemtnianuS M. welcher von Sidonio(a) beschrie-ben wird, als lemivir. amen« ; ein thsrachter, zaghaffter Regent, demPabst Leo ?. Gewalt über die Bisthöffgegeben, den er zuvor nicht ge-habt, die Päbst dörfften bald den Bischoffzu Arles,bald den zuRheims,bald den zu Sens zu ihrem vicanus machen, hingegen diese und andereErtzbrscköffe von 55z. den Pabst um das ?siiium ersuchten.

Unter Pipino, erlangten die Päbst noch ein mehrers. Was von diesemVicariat und Pallio zubemercken seye,findet der gelehrte Leser inHerreBlondelli Schriften. Erinnere allein,daß man in diesem Alter die ge-suchte Hoheit über die allgemeine Kirch, dem Pabst keineswegs zuge-standen habe. Man besehe nur die Handlungen des Calchedonenfischen

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