Band 
Erster Theil
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z22 Helvetischer Kirchen-Geschichten

^ fier-Sachen nichts veränderen. Beuedictus hat den Mönchenstand an«ened-ckus^^^ Regien gebunden,und das Gelübd der Armuth, der blinden Ge-L urkack ' dorsame,und der Enthaltung den Mönchen aufgebürdet (q).HtngegenhabendeffenLeörjünger,etne zweyfach mehrereFreyheit erlanget,als dievorigen Mönchen gehabt. Daß ihre Clöster eigenthümliche Güterbesitzen. L. Daß die Mönchen wtdrr die Satzung Leonis l. (r) predt-gen,und andere Merck des Mcheudiensts verrichten dörffen. Mange-botte allen,fowol alten als neu-aufgerichteien Clösteren, nach dieses Be«nedicti Regel zuleben, auf daß unter den Mönchen eine durchgehendeGleichheit erhalten werde.Gletcher Befehl gtenge an die S. GallischenZwo Or» Mönchen, doch blieben sie bey Columbani Regel.Diese beudeReglendms. wurden hoch gehalten.Diejenigen,ft die ColumbaMhen Reglenhat-

Rcglen in ten,wollen sich schwerlich bequemen, die Benedictintschen anzunehmeneinem Cd-(z) Nachdem aber derKönig zu der Benedictimschen sie genölhiget/ha-Len sie beyde behalten biß die Benedictmer (als welche Ordens-Leutimmer bey Hof waren, und den Kömgm stets in Obren lasen) denMeister gespielt. Als man der Hand-Arbeit die Mönchen entlassen ,wurde ihnen auferlegt,die Schul-Dbeit. Daher sogt Drzsschius: DieKinder der Fürsten, Grafen und Freyherren seyen zu Reichen«» an-genommen wordenem daselbst unterwiesen zuwerdensseye aber hernachselbigen frey gestanden, sich zuverbevrachen rmd nach Hof sich zubege-Ee« den (r). Das Ober-Commando überdie Clöster blieb bey dea Königen.Königen Dann ä. diese erwehleten dieAkbt. k Sie setzten Vöst (ein vorn La-unterkhan. tei-rsschenWort kövocnruL entspringendes Wörtlein) über derfelbigenKaltvögt Güter und Einkünften; zuverhüteu daß selbigen nichts abgehe; dahervocati ße Schiem-und Lastvögc genennet wurden (uAlso ist dieser Mön-chenstand schon in diesem Alter tu ein ander Model gegossen worden ,als er aMg'ich wsr;rmd wurde mit der Zeitasso beichaffen, daß so dieersten Einsidler heut zu Tag in ein Closter kommen, sie ihren so gar ab-trünnigen Rinderen (x), Gottes Gericht andräueten (7),und vermeyn-ten wann sie je nicht in8scuIo,in der Welt leben wollen, müssen sieaus solchen Clösterengchen. xxl.

(p) Viä,8p»ni>.ltL. p. ;§7 5L9. (r) Lpiti. 6 r.Lon 5 . klonciell. pro iiieron.p. 58. ilolpin. ge oSunscii p. 11s. b. (>>) Utier. ^nriq. Nrircrn. p. io;r. (r)6e^lonzü. Lermsn. (n) <ie quik. kuIlinA. ttiüor.t'ix.-VI 5 c. c.i. Lolä.^iem.i:ic>8. , ; i. (x) ^'oHrwinus^bba!, ;:§o. LIautirs r'»^-«rr, «iicebzn-

rur s : cjuoniLm corpore 8c cvrcle inrür msnenre« > omnes tenlus clsute-

runc,8cc. Lloctic L ci«»-iics»uto rcÜiÜ8 äicuncur, czuin claulirciler rempo>Llibii8 in-t>ic>nr( quati in urrsmque pzrcem clruckicanres.LKritiv servire volunr 8c IVlsmmonre,LonU klerer»ttiü.avsnLCIoviLl.jb.4. c.zx. (^) Lolä. z: 77.