328 Helvetischer Kirchen-Geschichten _
,HmdPrieftereriwar groß, die Fürsten arbeitetenstarck (als kskorms)
" „an Reformation der Clerisey und der Ktkch.Etliche BMöffe, diejeni-gen nämlich welchen Ernst war,ihre Priester zuverbessern, haben den„Ktrchendieneren (gleich den Mönchen) eine gemeine Herberg etngege-„ben: diese haben durch ihre Wachtsarkeit, den Orden der regulirten >„Chorherren aufgebracht, und scheint es seye dieser Orden um c. ^„74z durch Chrodegandum (b), Btfchsffzu Metz,zu erst auf die Bahn„gebracht,oder doch widerum erneueret worden. Summa, bey dem„ Volck war vielAberglaubemund wenig Andacht.-,(Ja (Mezeray(c)schreibt) es seye der gantzeGottcsdienst inAberglauben verkehrt worden,vr. Hot. - xx vi. Wer wolte nun dem Pfaff Lang glauben, daß -vr. Hot-
lingers „tinger lobe, die Züricherische Kirch seye vom Christi. Glauben, den
falsche Be. „ge um ä.c. Zoo. einmahl empfangen, nimer abgewichen, sondern da-2 «' „mitfortgesahren, ja trefltch fortgewachsen, sonderlich unter den Caro-^ „ltnischen Königen, biß auf die Reformation,, (6). Hat dann OoQorHottinger darvorgehalten,daß diejenigen Christum nicht recht qepredi-gehvon welchen er ihnen zuerst verkündiget worden? Daß die Christli-chen Gebrauch und Lehr der Züricherischen Kirch, erst unter den Caro-linischen Königen vollkomen bekandt werden, und Htemit diese Kirch jelänger je mehr sich im Christlichen Glauben gebessert habe? Vielmehrerhellet sich aus allen Schafften meines sei. Vaters das Widersptel.So daß Lang entweders die Lateinische Sprach nicht verstanden, oderdie Wort muthwtüig verkehrt hat. Sintemahl vr. Hottinger (e)ausdrücklich gesagt, die Kirch zu Zürich seye nicht abgewichen,nämlich zum Heydenthum,wie etliche andere Oerter,in und aufferHel-vetia gethan. Sihe Bl.246.Er sagt demnach (k), sie habe zugenom-men, Wie aber? lmxerZtorum crevir favore , der RaystrenGonst hat sich gegen sie vermehret. Sie genösse des Kayserlt-chen Schirms, nahm zu an Reichthum, und könte nicht so leicht undfrüh unterjochet werden, als andere Kirchen.
Aus obl- xx vn. Hiemtt wird das, daß wir sagen die Christliche Lehr undr 2 Kirch, seye in diesem Alter durch mancherley eingeführte Neuerungenmacht«: verböseret worden, niemand für eine unbegründete Anklag halten, vielSchluß, wenigerfür eine Verachtung,oderBerkleinerungderensrommen Chri-sten , welche in diesem Zeitlauf gelebt, und einesund anders wider dieChristliche Einfalt und Freyheit, in guter Meynung aufdie Bahn ge-bracht,
(lr) klxilli exIiLnärräa8orore aepor. 8igeb. ^n. 758. Regulär ejur liabec.I-sdl,. Concil. VII. L p. 1446. clu?in Lidliorti. 8ec. 8. p. 104. (c) 8ec. 8. P. 17A.(ö) lom. i.p.(e) 5 clrol. ligur, x. l-l. (k) H. L. VIII» nSi.