Band 
Erster Theil
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z?6 Helvetischer KirchenGeschrchten

„Mittel zusuchen,theils daß ffe aus der Meß einen Grempelmarck ma-nchen , als weiche wohl nicht zum Altar treten, man verspreche ihnen„dann Geld.Dieser Bischoffklagt anderstwo ( 2 ): „Ein OrleansischeS„Conetlium (auch das Liontsche -z.C.z67.)habegebotten,man solle in„Franckreichnach Mamerti Weise, fasten. Doch seye solches zu Aix„undAmbrun in Abgang kommen, allwo man zwar Proeessionenhal-„te,aber ohne fasten.Es seye sich zuvcrwundrren,dsß dieser Mißbrauch„(also redet er) in so nahe Provintzen etngeschljchen seye., Wie ernst-lich war alles Sonntägliche fasten verbotten? Die Bischöffe undPfarrer wurden, krafft der Cor-ciltarischen Satzungen, in diesen Lan-den und fast in gantzer Christenheit (a)erwehlet durch das gemeineVolck. Sihe z z s. 6i?.rc. An vielen Orten hakten auch Weib-und Kinder ihre (b)Wahl'Stimm. Pabst Siricms(c), Leo i. (ä)rc. hielten eS für einen Abfall von der Apostolischen Kkch, so ma ^ (aus-sert dem Nothfall,änderst als am Samstag vor Öfteren und Pfingsten,den H. Taufzudtene. In Franckreich aber setzte man solches btndanund tauffete auch an S. Jodannes Tag,an Weyhnacht, die 8. nächsteTag nach den dreyen hohen Festtagen («V Nun wird in Röm. Kirchweder diese Zeit, noch andere alte Taust. Ceremonien beobachtet M.Werde» die minderjährigen auch zum H. Abendmahl gelassen?Theiletman das conftcrirte übergebliebne Brod, noch unter die Kinder aus?Summa, unter so vielen Conciliarischen Satzungen dieses Alters,wird in Röm Kirch schwerlich eine irr ihrer Krafft, und auf die vor-mals übliche Weift in Obacht genommen. Wie darf man dann be-gehren, wir sollen unseren Glauben nach diesen Concilien, als nach ei-ner Regel einrichten? Sonderlich, nachdem (wie der gelehrte PapistLaunoiuS klagt) diejenigen, so die Handlungen der alten Concilien zu-sammen getragen, alles durchgestrichen, odergeänderet haben, wa§ sichauf die heutigen Römischen Gebrauch nicht reimet (§).

Reformirte xl-.lX.Gutllimarmus dörffte lll) schreiben: „EnlwederS reden (dieAmahen „Reformirten) gar nichts von Gallo, oder sie verfälschen defft lbigen Hl-?8t ->sto ie, hassen die wahre und alte Zucht, und mißgönnen dem frommen' „Mann die Ehr und den Ruhm,den ihme seineWunder gemachet;doch

„nehren sie sich und ihre Kinder von den Gütcren dieser Mönchen. S.

Gast

(r)ack i^-46r. (s) Valc^nor. 26 Lukeb. p. kZs.donrinx. äe donüitur.Lpiic.6erm. ä »>- Llonäelt. pro ttieron. ä p. 4,7. 47». ;Z4- (b) lä. p. sq-6. RirumeleÄronis ex klincmsro viäeüs Lscsk. IVü, veric. I.ib (c)Lpiü. h. (ö)LpjA.4.(e) Viä. Dali. äe Lulcid.l-srin. l-ib. i.c.st) N>iä, c. 15. (§) Ibia.p. 17.ex t-auir. äs lemp. Laprism. (k) ttelver. p. 40-.