von Corsica. 85
starb. Raffalli wendete sich nach Rom, wo er bis insein hohes Alter blieb. Er kehrete endlich, nm fein Le-ben in seinem Vaterlande zu beschließen, nachCorsicazurück, wo er noch lebet, und sehr hoch geschähet wird.
Da der Friede, welchen die Corsen mit den Ge-nuesern förmlich geschlossen hatten, durch die letzterengebrochen wurde; so dauerte der Waffenstillestandauch nur kurze Zeit, und im Jahr erregtendie Corsen einen neuen Aufstand. Gissten wurdeaufs neue zum General erwählet, und erhielt denHerrn Hiacinto Paoli, den Vater des ieHigen Ge-nerals, zu seinem Gehülfen.
Hiacinto Paoli, war ein korsischer Edelmann,von guter Familie; allein sein Verdienst erwarb ihmmehr Achtung als seine Geburt. Er war ein sehegelehrter, frommer und tapferer Mann, und besaßalle Eigenschaften seinem Vaterlande, sowohl imFrieden als im Kriege zu dienen. Diese Oberhäu-pter hatten verschiedencIustizprasidenten, die bald nacheinander erwählet wurden, zu ihrem Beystände.
Die Genueser hatten in den ehemaligen Schlach-ten ihre Siege theuer bezahlen müssen. Man rech-net, daß es ihnen außer den kostbaren Geschenkenan den Prinz von Würtemberg und an die andern Ge-nerals, übey dreyßig Millionen Livres, gekostet hat.
Der Marquis d'Argens, eignet auf eine sehrlustige Art den Genuesern zu, was in der französi-schen Fabel von einem Gärtner stehet, der sich gegeneinen Herrn in der Nachbarschaft beklagete, daßein Haase täglich in seinen Garten käme, und ihmF z seinen