i66
Beschreibung
hat ihre Vorurcheile, in Absicht auf die Personen derElcrisey, gar sehr vermindert.
Die corsischen Vischöffe, deren fünfe an derZahl sind, und alle unter' dem Erzbischof von Pifastehen, waren den Genuesern gar sehr ergeben, in»dem sie sich wegen einer Beförderung auf Genuaverließen. Sie fanden es für gut, die Niedertrachttigstcn Lehren von Unterwürfigkeit zu predigen, unddie Patrioten als Rebellen zu verlästern. Die Re-gierung verlangte, daß sie sich in dem Gebiete derNation aufhalten sollten, und versprach ihnen eineWache zu ihrer Bedeckung vor alle Beschimpfung;allein, die Vischöffe wußten wohl, daß sie in demGebiete der Nation die Lehre von der Tyranncynicht predigen konnten, und weigerten sich deßwe-gen, daselbst zu wohnen; worauf die Regierung den^Patrioten untersagete, daß sie mit den Vischöffe»keine Gemeinschaft haben sollten, womit auch diemeisten sehr wohl zufrieden waren.
Der Pabst, dem es sehr nahe gieng, die Cor-sen wie Schaafe ohne Hirten zu sehen, faßte denEntschluß, ihnen einen apostolischen Visitator zuschicken, der die Stelle der Vischöffe vertre-ten sollte.
Die Genueser, welche dieses gewissermaßen alseine Theilnehmung mit den Mißvergnügten ansa-hen, übergaben dem Pabste eine weitläufige Vor-stellung, worinne sie behaupteten: „daß sie von der„richtigen Denkungsart Sr. Heiligkeit wohl über-zeuget wären, und daher auch gerne ihre unverän-derliche