vonCorsica. 21z
schon geblühet habe; allein, in der Musik und Dicht»kunst sind sie sehr glücklich. Es giebt wenige unterihnen, die nicht auf der Cither, einem alten moh-rischcn Instrumente, spielen, welches sie für dieLyck.ira der Alten halten. Es hat dieses Instru-ment einen angenehmen und gefälligen Klang, undviele von ihren Arien sind rührend und schön.
Sie haben zwar zur Zeit auch noch kein großesund vollkommenes Gedicht auszuweisen. Sie habenaber viele kleine und artige Stücke, die meisten»theils auf den Krieg und auf die Liebe verfertigetsind. Der alte Hyacintho Paoli, der Vater desjetzigen Generals, hat verschiedene Sonnette hinter»lassen, die mit großem Feuer und Witz gemachtsind. Ich besitze selbst viele davon; und werde deß-wegen hier eines beyfügen. Es wurde zum Lobeseines Nebengenerals, des Giafferi, bey Gelegenheiteines von ihm erfochtenen Sieges über die Genue-ser, beyder Belagerung von Cordons, verfertiget.Es kann so wohl als eine Probe von den großen Ta-lenten dieses verehrungswürdigen Oberhauptes die-nen, als auch zu gleicher Zeit einen Vcweiß von deredelmükhigen Zufriedenheit mit dem Glück eines an-dern , der vor eben diese glorreiche Sache föchte,abgeben.
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