einer Reise nach Corsica 2 5z
Zu Pino wunderte ich mich gar sehr, als icheinige muntere junge Menschen antraf, die alsenglische Matrosen gekleidet waren, und ziemlich gutenglisch sprachen. Sie waren aber oft mit Weinla-düngen zu Livorno gewesen, wo sie alles was sievon unserer Sprache wußten, aufgefangen, undanstatt der Bezahlung für ihre Waaren zum TheilKleider genommen hatten.
Ich wurde in dem Hause des Herrn Tomastsehr liebreich bewirthet. Es ist in ganz Corsica außerin Städten, wo Besatzungen liegen, kaum einWirthshaus zu finden. Ich traf eines ungefähr achtMeilen von Sorte an. Ehe ich mich an die corsischeGastfreyheit gewöhnte, so vergaß ich mich bisweilenselbst, und bildete mir ein, daß ich in einen öffentlichenHause wäre, und dasjenige, was ich brauchte, miteiner solchen Stimme forderte, die man bey demRufen der Aufwärtcr in Wirthshäusern zu brauchenpfleget. Ich machte es einsmal so zu Pino, undverlangte viele Dinge zugleich; die Frau Tomasiwurde meinen Irrthum gewahr, sahe mich an, lä-chelte, und sagte zu mir: „Mein Herr, eine Sachs„nach der andern,,.
Doch, indem ich dieses Tagebuch schreibe, sowill ich meinen Lesern nicht mit der Erzählung derBegebenheiten eines ieden Tages beschwerlich fallen;und es wird ihnen vielleicht angenehmer seyn, wennich ihnen von dem, was ich überhaupt als merkwür-dig
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