einer Reise nach Corsica. 255
die man in Klöstern finden kann, würde sehr nütz-lich seyn, die Hitze der Weltmenschen zu dampfen.
Zu Patrimonio fand ich den Sitz einer Provin-c-ialobrigkcit. Der vornehmste Richter war daselbst,und nahm mich sehr wohl auf. Bey meiner An-kunft kam der Hauptmann von der Wache heraus,und fragte mich, wer ich wäre? Ich antwortete, einEngellander. Er sahe mich ernsthaft an, und alsdannsagte er zu mir in einem Tone der halb Verdruß undhalb Vorwurf anzeigte: „Engettänder! diese waren»unsere Freunde; sie sind es aber nicht mehr,,. Ichfühlte dieses vor mein Vaterland, und schämte michvor diesen ehrlichen Soldaten.
Zu Oletta besuchte ich den Grafen NikolausRivarola, den Bruder meines Freundes zuLivorno.Er empfieng mich mit vieler Gütigkeit, und thatalles, was in seinem Vermögen war, mir den Auf-enthalt angenehm zu 'machen. Ich fand hier einenEorscn, der besser von den Engelländern dachte, alsder Hauptmann von der Wache zu Patrimonio, erredete von unserm bombardiren bor St. Fiorenzozum Besten der Patrioten, und war bereit, mirsein Pferd auf den Nachmittag zu geben, welcheser, wie er sagte, keinen Menschen von einer andernNation würde gegeben haben.
Da ich nach Morato kam, so hatte ich dasVergnügen mit dem Herrn Barbaggi, der mit derEnkelin des Paoli vermählet ist, bekannt zu werden.Ich fand, daß er ein sehr verständiger, einsichtsvol-ler und artiger Mann war. Dw corsische Münze
war