einer Reise nach Corsica. 27z
Ich fragte ihn, wie es möglich sey, daß er ei-ne Seele haben könnte, die so sehr über das Inte-resse erhaben wäre. „Sie ist nicht zu erhaben, ant»„wortetecr; es ist mein Interesse, mir einen Na-„men zu erwerben. Nun weiß ich zwar wohl, daß„derjenige, der seinem Vatcrlande Gutes thut, die-„sen von selbst erlanget; und ich erwarte es auch.„Doch, wäre ich im Stande, dieses Volk glücklich„zumachen, so wollte ich es gerne zufrieden seyn,„wenn man meiner nicht mehr gedachte. Ich be-sitze einen unnennbaren Stolz. Der Beyfall mei-nes eigenen Herzens ist mir schon genug«.
Er sagte, daß es ihm ein wahres Vergnügenseyn würde, die Welt zu besehen, und die Gesell-schaft der Gelehrten und der vortreflichsten Männerin iedem Lande zu genießen. Ich fragte ihn, wie eres ausstehen könnte, in einer noch rauhen und un-gesitteten Insel eingeschränkt zu seyn, und anstattder attischen Nächte in einer beständigen Reihe vonSorgen und Gefahr zu leben. Er beantwortete esmit einem Vers des Virgils:
Vincit sinor xsmse lLuäumHue imincnls cuz>i>to.
Dieser Ausspruch, den er mit der feinen offenenitaliänischen Mundart, und mit der ihm eigenenAnnehmlichkeit that, war überaus edel. Ich hättegewünschet, daß man in dein Augenblicke eine Sta-tue von ihm hatte bilden können.
Ich fragte ihn, ob er Englisch verstünde. Erfieng so gleich an und redete es ziemlich gut. Er
S hatte