einer Reise nach Corsica. 297
Doch wie diese Geschichte bey mir einen so starkenEindruck gemacht hatte, so durchsuchte ich bey mci»ner Zurückkunft in England verschiedene Bücher,um zu sehen, ob ich diese Geschichte finden könnte,aber es war vergeblich. Ich nahm mir daher in ei»nem meiner Briefe an Paoli die Freyheit, ihn zuersuchen, daß er mir es anzeigen möchte. Er mel»dete mir hierauf, das kleine Volk wären die Juden,die Geschichte sey von verschiedenen alten Schrift»stellern erzählet worden, ich würde sie aber mit dergrößten Genauigkeit und Starke im achten Kapiteldes ersten Buchs derMaccabaer beschrieben finden.
Das erste Buch der Maccabäer wird zwar vonden Protestanten vor kein göttliches Buch gehalten,allein es räumen doch alle Gelehrten ein, daß eseine wahre Geschichte enthalte. Ich habe daselbstdie Licblingsgeschichte des Paoli mit vielem Vergnü-gen gelesen, und außerdem, daß sie in verschiedenenUmstanden sich sehr wohl auf Großbritannien undCorsica anwenden läßt, so ist sie auch mit vieler Be-redsamkeit beschrieben, und kann zu einem schönenMuster eines Bündnisses dienen.
Ich wage es, zu fragen, ob die Römer in ei-ner einzigen Begebenheit aus ihrer Geschichte wirk-lich größer, als in derjenigen, welche hier erzähletwird, gewesen sind.
Paoli sagte: „wenn ein Mensch die edle Gluth»des Patriotismus erhalten will, so muß er nicht zu„viel Überlegungen machen. Der Marschall von»Sachsen philosvphirte viel, und brachte die französi-T 5 »scheu