einer Reise nach Corsica. z 27
„Erquickung bedarf. Er wünschet ihm eine gute„Nacht, so wie auch sein kleiner Diener Ludwig,„der ihm morgen aufwarten und seine Schuldigkeit„beobachten wird».
Mein Fieber quätete mich so sehr, daß ich per»schiedene Tage im Kloster bleiben mußte. Ich waraber dem ungeachtet nicht verdrießlich. Ich hatteimmer Besuch von dem Großkanzler und verschiede»neu andern Personen von dem bürgerlichen Mach»strate, wie auch von dem P.Mariani, dem Rektorder Universität, einem Manne von großer Gelehr»samkeit und Geschicklichkeit, wovon dieses ein Ve»weiß ist, daß er drey Jahre zu Madrit als Secretairbey dem General der Franciscancr gewesen war. Icherinnere mich eines sehr rednerischen Ausdrucks vonihm, über den Zustand seines Vaterlandes. >>Cor»„sica, sagte er: hat viele Jahre her an allen seinen„Adern zur Aber lassen müssen. Sie sind letzt wie»„der zugebunden. Allein, da es so sehr erschöpfet ist,„so wird es einige Zeit brauchen bis es seme vollkom-mene Gesundheit wieder erlangen kann». Der P.Leonardo, dessen lebhafte Rede ich oben schon erwähnethabe, besuchte mich auch.
Ich würde in der That gar nicht verlegen ge-wesen seyn, ob gleich nur meine ehrwürdigen Vaterinsgesamt meine Gesellschaft gewesen wären. Mansahe mich gar nicht als einen Ketzer an. Der Un»terschied des Glaubens wurde bey der Gastfreyheitvergessen. Ich gieng im Kloster herum, als ob ichin meWm Hause gewesen wäre, und die PatresX 4 waren