258 Nachträge und Berichtigungen zu Band VIII und IX.
Bd. IX, S. 83. Für die Beziehungen Goethes zu Trebravgl. W. v. Biedermann, Goethe und das sächsische Erzgebirge,Stuttgart 1877, und ders.: Goetheforschungen, N. F., Leip-zig 1886, S. 403.
Zu S. 109. Der Brief Goethes an Wieland, G.-J. VI, 11,war in Seufferts Anmerkungen ausdrücklich erwähnt; durchdas Zerschneiden seines Manuscripts, behufs Vertheilung derAnmerkungen zu den einzelnen Briefen muss der Hinweisausgefallen sein.
Zu S. 110. Für Hohe Raths ist Hof (= Hofcammer)Raths zu lesen. — B.
Zu S. 186. Goethe schrieb am 6. Dezember 1794 anSchiller : »Endlich kommt das erfte Buch von Wilhelm Schüler,der, ich weiß nicht wie, den Namen Meifter erwischt hat».Es ist also nicht zutreffend, dass, wie Minor behauptet, dieBezeichnung »Wilhelm Schüler« von Schiller herrührt. AlsCuriosum sei hinzugefügt, dass dieses Scherzwort Goethes dereinzige »Witz« ist, der in dem gesammten Briefwechsel derbeiden Dichter vorkömmt. S. M.
Zu S. 216. Das Fragezeichen ist in den neueren Aus-gaben der »Geflügelten Worte« getilgt.
S. 307. Der Brief vom 30. Nov. 1830 ist an Riemer. — B.
S. 314, Z. 28 muss es natürlich »Griechenthums« stattChristenthums heissen, was auf besondern Wunsch des HerrnCludius (gest. Dez. 1888) hier angemerkt wird.
S. 345 fg. Der Brief 30. November 1817 stimmt in merk-würdiger Weise inhaltlich überein mit einem von Fielitz(Briefe an Frau v. Stein II, 681) abgedruckten Briefe derGräfin Reden an die Gräfin Itzenblitz 14. Nov. 1817. B. —Einzelne von B. nachgewiesene 1887 zuerst gedruckte Briefes. unten in den Regesten. Der gleichfalls als ungedruckterklärte Brief an Weller 14. Juni 1829 ist mit dem Datum14. März 1829 schon in der Berliner Sammlung veröffentlicht.
S. 352. Das schöne Goethebild von Melchior (1775) imSchloss zu Tiefurt (Rollet, S. 44) findet sich in einer meister-haften Radirung von S. Halm in dem Werke von E. ZaisDie kurmainzische Porzellan-Manufactur zu Höchst, Mainz1887, als Tafel 3 publizirt. A. Pabst.