Band 
Vierdter Theil
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MMN, mbrke erst Sttrhamis die Christliche rcWon VMM ein;

war des Gevja jodn, und vermählte sich an. iaoü mit Gy«sela, Heryog Heinrichs/ der hernach Kayser wurde, schwestcr, wel»ches den« unter der conbilion gcjchahe, daß er samt seinen unter»lhanen den Ebruttichen glauben annehmen solle. Danncnhero ervsn dem Kahler und Pabste Sylvestro 11 , zum Kömge erkläret,undihm an stakt der eh-. steuer vor seine gemahlin alle städte, welchehicbevor den Hcrtzogen von Bayern in Ungarn zirgehörett nemlichPreßburq, Oebeudurg unv andere, welche zwischen dem fluffe L-is»sa und Psilcka gelegen, überlassen wurden. Nachgeheuds hat sichzwar an. io;o zwl,chen dem Kayser Cvnrabo 11 und ihm wegen derB-Müchc» lande ein krieg erhoben, welcher aber durch dcs Kömgssuiunißlon bald gelegt worden. Nach icinem tobe wurde er unterdie Heiligen gezeblet, und seine cronc wird noch zum anvencke» inUngarn verwahret. Er hakte zwar einen soh» Emericum, welcheraber an. io;4 vor dem valer verstarb. Ihm folgte dannenheroseiner ,chwejker lohn, Petrus , welchen Kahjer Heinrich der!H wt»der den von ieincr nation erwählten König Ottonem mamkenirle.Wannenderv er steh demselben an. 1045 Mit lehns. Pflicht und tri».bul verbundiich machte. Dieses aber und daß der König Petrusalle ämter und orier mit Teutschen besetzte, den Ungarischen Adelverfolgte, die vornehmsten weiber mißbrauchte, auch seine» ieutendergleichen vergattere, bewog die Ungarn , ihn zum lande hinaus zuzagen, seine savvriten aber, die sich nicht zeitlich genug rekirtrthallen, wurden theils gesteintget, theils mit Ungarischen sireit-häm»mern zu kose geprügelt. An dessen stelle wurde Aba, welcher beSheiligen Stephan» jchwester zur gemahlin hatte, zum König erwäh-let- Weil er aber den Edelleuten keine besondere Prärogativen vorandern einräumte, conspinne» die vornehmsten im Reiche widerihn, worüber er zo Personen hinrichten ließ. Die andern nahmenihre zusiucht zu dem Kayscr Heimes ltl. Derselbe kam an. ic-44mit einer armer in Ungarn , und hielt ohnftrn Raab mit Aba eineschlachl, da selbiger auf der flucht erschlagen wurde. Hierauf kamder verjagte Petrus wieder auf den thron, welcher sich bis anher inBaperland aufgehalten hakte. Ob ihm nun wol Kavstr Heinrichder 111 mtt aller macht beystund,tonten doch die malconlenlen nichtgedampfft werden, sondern sie nahmen endlich den König Petrumgefangen, und stachen ihm die äugen aus, darüber er wenig tagehernach den geilt aufgab. Ihm folgte Andreas, des Toxi cnckel,welcher mit Kayser Heinrich dem 111 krieg führte, von dem er aberan. 10;; einen gar repulirlichen frieden erhielt. Dieser mcynlezwar die ccone auf seinen noch unmündigen Printzen Dalemon zubringen; allein sein bruder Bela zog mit einer starcken armee ausPolen in Ungarn , und an. 1061 kam es an der Theyß zu einerschlachl,darinnen Andreas den kürtzern zog,und in einem walde vorHunger und kummer den geist aufgab. Bela behauptete hieraufdie regierung, wurde aber an. roS; bey dem einfall eines luss hau.seS zeiquelschet, baß er etliche tage hernach sterben muste. Jhinfolgte des Königs Andrea söhn, Salomon, welcher mtt des KayscrsHenri« I V hülffe wieder auf den väterlichen thron gesetzt wurde.Solches verdroß des Bela söhn, den Geyfa, welcher mit Zuziehungseines drudersLadjsicu einen aufstand nach dem andern erregte,auchendlich an. -07; diese» Dalomvnem zum lande hinaus lagle. DerKayser Henricus 1V nahm sich zwar seiner nochmals an, er kanteaber wenig ausrichten, und Salomon starb im exillo1 der stadtPola in Histrien. Geyfa aber brachte Ungarn dergestalt wiederznr sceyheit, und starb an. 108;. Ihm folgte sem druder Ladislaus ,weicher wegen seiner vielen wunderwerckc, die er verrichtet habensoll, der Heilige genennet wirb. Dessen schwestcr war an den letztenKönig von Croaiien und Dalmarien, namens Zolomeruin, ver»mähiet. Derselbe starb ohne erben , und setzte die gemahlin zurNachfolgerin ein, welche aber von den Nachbarn beunruhiget wur-de, daß sie ihren bruber Labislamn deshalb«, zu hülffe ruffe» muste.Nach ihrem lobe überließ sie ihm beyde Königreiche, baß also Lroa-tien und Dalmalle» mit Ungarn verewiget wurde. , Er starb an.ws? ohne erben, und folgte ihm Colomannus, Gcysä 1 söhn. Die-ser war iahm, biicklichl, schielicht, stammelnd, und an dem gantzenleibe rauch , darneben em grausamer tvranne; er starb abcr an.eng. Dein söhn Dtephaniis machte es nicht viel besser,und führ-te mit dem Griechiichen Kayser, Johanne ll, krieg, wornine» eraber nicht gac glücklich war. Er starb an. n;r, und ernennte desGeyfa l enckci Belam, weichen Colomannus halte blenden lassen,zu seinem Nachfolger. Er hatte aber in seiner regierung viel mini-he, bis er an. i rg r verstarb.Ihm folgte sem john, Geyfa 11 -diesem«n.nüi sein söhn Slephanus l i l, welchem an. 1,72 seines vaiersdruder, Ladislaus 11 , nach dein Reiche stund, der aber im 6 Mona-te verstarb. Hieraufließ sich dieses Ladislai il druder, SlephanusI V, zum Könige crönen. Indem es aber aufeine schlacht ankam,waro ec mit den scinigen erschlagen. Gleich darauf starb der recht-mäßige König, Slephanus U>, welchem sein druder Bela an. r> 7 ;folgie. Er brachte das Reich in gute ordnung, und eroberte Zarain Dalmatie» wieder, weiches die Venetiauer eingenommen hat-ten. Diesem folgte an. 1, sein söhn Emeritus , und demselbenLadislaus U>. Ihm folgte an. 1201 Belä l U söhn Andreas, wel-cher an, 12,7 einen zug nach dem gelobten lande that. Dessen koch»tec war die heilige Elisabeth, so an Landgraf Ludwigen in Thurm-gen vermählet war. Dessen svhnBelaiV kam an. i2;s zur regle-rung, wurde aber von den Tarlarn vertrieben, jedoch durch hülffeder Johanniter-Rikter wieder in sein Muh eingesetzt. Sein lohn,Stephanus v, folgte ihm an. 127;, und diesem an. 1278 Ladts-laus l V, ein wollüstiger Herr, welcher an. 1291 in einem ausstän-de von den Cumams ermordet wurde. Ihm folgte sein votier, An-dreas l i 1, welcher wegen seiner mutier Thomaßina Morostni, so ei.ne Venelianerin war, der Venetiauer genennet wurde. Del' PalmNicoiMi V weite mir macht den Neapolitanischen Printzen, Ca,

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rvlum Martellstm, zum Könige in Ungarn haben, wel! feine MutterMaria, des letzten Königs Ladislai I V schwestcr war, daher er ihnauch darzn crönete, aber die Ungarn wollen nichts von ihm misten.Als nun Andreas von Ungarn pvsscß nehmen wolle, ward er unter-Weges von dem Kayser Alberto 1 gefangen - und Mit dieser condi-tion loßgelaffen , daßec feine lochtet Agnes znr gemahlin nehmestsolle, welches auch, aber ohne leides, erben, erfolgte. Mit ihm starbder alte stamm der Könige von Ungarn ab. Hieraus wurde Wen-ceslaus, Königs BelälV von Ungarn cnckel, Wenceslai IV, Kö-nigs von Böhmen söhn, znm Könige erwählet, aber 4 jähr darausermordet. An dessen steile erwählten die Ungarn Oltonem, Her»tzvg aus Bayern , weil seine mutier Elisabeth des Ungarischen-NlgS Be!ä IV tvchter gewesen, womit der Pabst aber nicht wobtzufrieden war. -Allein er wurde an. r zog von dem Woywoden La-dlülao in Dlebenbnrgen gefangen genommen, und genöthiget, dasKönigreich Ungarn zu verschwören. Diesem folgte CaroiuS Ro-bertus, Königlicher Printz von Stetsten und Napoli, des odbemeid»ten Caroii Markelli, der bereits zu Andrcä I!! Zeiten nach der Unga-rischen crvne gestanden, söhn, und zwar dieses darum, weil seinegroßmutter Maria des Ungarischen Königs Stephan! V kochtestwar. Er brachte das Reich in gute ordnung, und war ein sehstmächtiger Herr, starb aber an. 1)42 zu grossem leibwesen seinerUnterthanen. Ihm folgte sein söhn, Lndovicus l, weicher wegestseiner thaten der grosse genennet wird. Er führte mit der Neapo-litanischen Königin Johanna, weiche er aus dem Reiche jagte, undmit den V-netianern schwere kriege, und nöthigte diese letzter», daßsie ihm Croaiien abtreten wüsten. Als sein schwaqer Castmirus l l !«König von Polen, an. 1)70 verstorben war, erwählten ihn auch bisPolen zu ihrem Kömge. Er starb an. 1 ;8r, und hinterließ 2 töch«ter, darunter die jüngste Elisabeth von dcn Polen zur Königin er»wählt wurde; die älteste Maria aber ward nach. ihm Königin vonUngarn . Selbige wurde mit Sigismundo, Königs Caroii IV inBöhmen Printzen, verlobet, auch nach des Vaters lobe zur Königmgecrönet. Well aber ewige Reichs. stände übel mit ihr zufriedenwäre», ruffken sie Carolum den kleinen, König von Napoli, m dasReich, welcher auch an. l;8;gekrönek, aber an. ,; ermordetwurde. Ob nun gleich Maria dergestalt wieder zu der regierungkam, wurde sie doch von Johanne Servatio, Banno Croatm, ge-fangen genommen, aber als SiMnnndus, Marggraszu Bran-denburg, nebst feiner armee ankam > wieder loßgelaffen. Hieraufwurde SiglSmundus gecrönet, velcher den oddemeldten BannumCroaliä auf einen wagen schmvden, mit giüenden Zangen kneipen,und endlich in stücken zerhauenließ. Als aber Maria an. r; 92 oh-ne erben verstorben, confpinren d>e Wallachen wider Sigtsmun-dum, undneffe» dleTürckenzu hülffe, von weichen Sigismundusan. >;y6 bey Nicopoli aufs laupt geschlagen wurde. Die Ungar»waren deshaiden sehr übel mit ihm zufrieden, dergestalt, baß sie an,,401 aufeinem m bem fade bey Hatwan gehaltenc» ReichS- tagstihm nicht allein vcrdri'isiiche Worte gaben, sondern ihn auch staickabschlugen, seinen bart zerzausten , ihn endlich in einen ihurm aufdem schlösse Socklos warffeu, und den Neapolitanischen König La-dislaum vor ibren Könia arsrieffen. Allem deS Woywoden N-co.lai Garä wiltwe verhalff bfm aus dem qefängnisse, und da mustesich nicht nur Ladislaus zurücke ziehen, sondern auch die vorneh,rü-sten aufrührer ihre köpffehergeben. Er starb an. 14;?, und weitder Erk-Hertzog Albertus von Oesterreich dessen eintzige tochter E«lisabetb zur gemahlin hatte erwählten ihu die Ungar» zu ihrem Kö-nige, allein er starb an. i,;s, und hinterließ »ebst 2 Printzeßinneilseine gemahlin schwanger. Nun wolle» die Ungarn die PrmtzeHin-neu nicht haben, auch dernuderkunfft nicht erwarten , sondern er-wählten des Königs Mbisai Jagellonis in Polen Printzen, Ula-dislaum > U. zu ihrem Könne. Indessen brachte die Königin einenjungen Printzen, namens sadislaum, zur wett, ließ auch denselbenim 4 monale uoch in der piege crönen, practicirkc die crone heim-lich mit sich hinweg, and flöhe mit ihm zu denr Kayser Fri.derico l>>. Uladislaus vurke darauf an. 1440 in Ungarn gecrö-nel, und zwar,weil sie dierechte crone auf den, schlösse zu Viceqradnicht funden, nahmen le von des heiligen Stephan, grab die croneherunter, und crönle» ihn damit. Dieser schlug die Türcken an,144, durch JohannemHunniadcm, und schloß an. 144; mttAmil»rathe II einen rojähnzen frieden, wobey der Türcke eine gewcyheteHostie zur Versicherung von den Christen empfieng. Allein der Pabstwar damit nicht zuftsiden, sondern schickte den Cardinal Julianuman den König, um selbigen von dem gethanen eyde zu adsvlviren.Hieraufkam es den ,i nov. an. 1444 beyVarnazu einer schlacht/welche Uladislaus zugleich mit dem leben verlohr. Nun war keinnäherer zur crone als Ladislaus , Merkt Printz. Weil aber KayserFriedrich der l U selbigen nicht so fort wolle abfolgcn lassen, erwähl-ten die Ungarn dcn obbemcldken Johanncm Hunniadem zum 6ou--rerneur des Reichs, bis Ladislaus an. 14;; selbst die regierung an-trat, welcher aber im 17 jabre seines altcrs an. 14;? verstarb. Hier»ruf erwählten die Ungarn Malthiam Hunniadem zu ihrem Koni»ce, welcher wegen seiner tapffern thaten bekannt ist. Er starb den4 apr. an. 1490 am schlage. Nach seinem tobe funden sich ver-schiedene compelenten zur crone, als da waren Kayser Friedrich > 1 l-ter Böhmische König Uladiskus IV. der Polnische Printz Alber-tus, und des verstorbenen Matlhlä natürlicher söhn, Johannes Cor«nnuS. Wvrzu noch die Königliche Wittwe Beatrix kam. Es ob»lnirte endlich der Böhmische König Uladislaus, welcher aberdurch seine fanlheit sich viel unruhe über den halß.zog, bis er endlichan.in«verstarb. ErhinterließeinenPrlntzewchlidovicuiii, unveint Privtzeßin, Anna, welche mit dem Ertz. Hertzvge Ferdinandsvon Oestreich vermählet wurde. Jener aber folgte in der regle-rung. 2 ie natür hatte in allen stucken mit diesem Herrn geeilet.Er war «bohren, ehr er noch eine baut hatte, im r jähre ward exIV W. Ggggg-r -M,