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gekrönet; im ic> jähre kam er zur regierung,; im 14 fahre bekam erschon ein Kart; im 15 jähre wurde er vermähln; un >8 jähre wur-de er grau; und im 20 >ahr kam er um. Er wurde aber anfäng-lich unter des Marggraftn Georgii von Brandenburg Vormund-schafft erzogen, und weil selbiger an prächtigen comodien jvnderlichbelieben trug- gieng es auch an Ludovici Hofe täglich so zu. Die-ser gelegenheit bediente sich der Türckische Kayfer Solimann, und«ahm an. 1521 die besinne, Griechischweissendurg weg, fiel auch an.i;2r mit 2oc>c>c>o mann in Ungarn ein. Die Ungarn brachtenhicrwieder 25000 mann zusammen, wurden aber, weil es ihnen antüchtigen Generalen und guter Vorsicht fehlte, den 29 aug. an. 1526bey Mohatz aufs Haupt geschlagen, wordey ihr anfuhrer, PaulusTomvry, mit umkam, der König aber selbst in einem moraste stc-cken blieb und erstickte, unb erst2 monate baraufgefunbeu wurde.Nach dessen tobe halte zwar Ferdinandus l wegen seiner gemahlinAnna das nächste recht zur crone. Allein Johannes von ZapoliaWoywode von Siebenbürgen , brachte es dahin, daß er zum Königerwählet und gecrönel wurde. Andere hingegen erwählten an.1 ?27 Ferdinanbum, welcher auch Johannem aus der residentz-stattOfen verjagte, und bey Tokay einen sieg erhielt, dergestalt, daß sichJohannes nach Polen reliriren muste. Diestr aber! suchte an.1^28 bey dem Türckifchen Kayfer hülffe, welcher selbst vor Wien rückte, und denselben ort an. 1529 vergeblich belagerte.' Nachdemauch an. 15 ;2 die Türcken bey Lintz in Oesterreich geschlagen wa-ren, kam es endlich an. i;;s zum frieden, dergestalt, baß ein jederwas er hätte, behalten, beyde sich Könige von Ungarn schreiben, undwenn Johannes stürbe, gantz Ungarn an Ferdinanbum oder seineerben fallen; hingegen wenn Johannes einen söhn hinterliesse, der-selbe das Fürstentbum Siebenbürgen nebst dem Fürstenthum Trop-pau in Schlesien bekommen solle. Weil aber Ferdinandus in Sie benbürgen eine diversion machte, kam eswiederum zur rupliir. In-dessen starb der König Johannes an. 1540 plötzlich, und hinterließvon seiner gemahlm I,adelig, des Königs SiMmmbi in Polen Printzeßin, eine» eiutzigen söhn, namens Johannem Slgismun-bum,welchem er Georgium Markinitz,Bischoffvon WarabeiiyundPetrum Petcovilium zu Vormunden überließ. Ob nun gleich Fer-Linandus um die abtcclung des Königreichs anhielt, wolle doch Jo-hanniä wiltwe solches nicht thun, sondern begab sich unter Svly-mannt schütz. Dieser schlug Ferdinand« armee von Ofen weg, er-oberte solchen ort an-1541 mit list, und nahm viel andere vestungenein , bis au. i?4e ein fünssährigerj,gestand zwischen den Christen«nd Türcken geschloffen wurde. Lbbemeldlcr Georg Marlinitzspielte Ferdinands an. einige vechngcn in die Hände, welchesaber die Türcken dergestalt verdroß, da, stean.is;r von neuem ein-brachen, und einige örter eroberten. W. 156; starb Ferdinandus,und folgte ihm Marimilmnus U. welche gleichfalls mit den Tür-cken zu kriege» hatte, jedoch kam es an.,567 zu einem achljahri.gen stillestanve, kcafft dessen die Türcken ihre conquclen behielten.Dessen söhn und Nachfolger, Rudolxhus li, kam an. iz/S zur re-gierimg, und führte gantze i; jähr mit den Türcken krieg ; endlichwurde a». iüo6 ein stillstand aufao,ahi gelchiossen, und darinnenunter andern versprochen,daß der Türckeche Kayfer Rudolphum ei-nen vater, dieser hingegen den Achmel einen söhn nennen solle.Ihm folgte sein druder Matthias, welcher bereits bey Rubolphi Uleben an. rSog zum Ungarychen Kdnge war gecrönec worden.Dieser verlängerte an. rS iü de» frieden mit dem Türcken aufac,fahr, und ließ an. rSi8 seinen vetter Frbuianbumit zuin Königvon Ungarn crönen. «selbiger hatte zitar mit dem Slebeiibürgi-sehen Fürsten , verblei, Labor, als welcher sich a». läro die Unga-rische crone aufsetzen ließ, zu thun; allttti als Ferdinandus tt dieschlacht auf dem weissen berge vor Praggewonueu hakte, schloß eran. 1621 mit Betblen einen gar erträglichen frieden. Sem söhnFerdinandus Ul wurde an. 162; König >011 Ungar», welcher venfrieden mit den Türcken erneuerte, und ich mn dem Siebenbürgi»scheu Fürsten 6eor§ LsZocr/ verglich. Er ließ zwar seinen älte-sten Printzen, Ferdmandum IV. an. 1647a,»loch bey lebzette» zumKönig von Ungarn crönen ; er starb aber m. 16; 4 darauf. Ihmfolgte also sei» anderer söhn Levpoldus, wücher a». w;; z» Preß.bürg gecrönel wurde. Dieser hak mit den Türcken auch mit denmalcontenten vieles zu thun gehabt, worvon abcr unter seinem le.ben mit mehreru. An. 1687 wurde der Erz - Hertzoq, hernach,mals Kayfer Josephus den 9 dec. zu Preßburg mit grösser soleimi-tät zum König von Ungarn gecrönel, und dariey die crb.gerechtig.keit dem Hause Oesterreich zugestanden, auch das pnvileZium Kö-nigs Andreä aufgehoben. Unter diesem Könige entstund zu ansangdes 18 leculi eine gefährliche Unruhe in Ungarn , welche fast baS»röste theil des Königreichs ruitticte; davon der Fürst Ragoezy, derBereczeny und Caroli die vornehmste Häupter waren. Endlichsubmimcte sich Caroli mit 10000 mann, und ward den 29 april an.,71, wenig tage nach des KayferS tobe zu Zatcmar der vergleich niüden malcontenten geichlassen. Ihm succeäirte der Kayier Caro.lus VI, welcher zu Preßburg ben 22 mav a». 1712, seine gemah-ii»aberben8 sept.an.i7l4gccrö»rt, imbber au. 1703 angcsan,gene allgemeine lanb.tag auch damals geschloffen wurde. Ami-
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biikor. /A/E äs reg. lluns. /st/,»,,«//, suib.
L»r rer UunZ.kiU. ebre»ckpkgel 1.4 c. 10. mc-
NLrcb. kscra ttung. .r seriös regum ttung.
ttung. //Lrs/./. u. 2 p. 170. rsbells Uuug. ,e-
xum. sL>LerHung, illuidr. Lngar. cbron,
oeiebr. Ougerl. mllcsllsnss, *
'var eines bürgers söhn vonNaum-solchem steig auf die rechte, das er an.1644 jU AitorffLroLessvr hernach Lcräc^,
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endlich Rathsherr zu Nürnberg ward. Von bannen begab er U,um das jähr iü;4iiach Jena , und wurde bald darauf Llkssor mder faciiltät imd indem hofgerichte, an. 1641 aber bmtesso, »„x,EKor prilNLrius. Er starb an. 1641, und hinterließ exercim^uttinianes; commsm. sä äecrscsles; coliegium teuäsie.äisr. diogr.
Unghwar/ eim statt in Ober.Ungarn, in einer GrafschMgleiches namens. Sie ist insonderheit wegen ihrer läge und nalür.liehen festigkeit sehr ansehnlich. Sie liegt unten an dem berge Cra,prack» an der gräntze von Rolh-Reussen,' und wird von dem klei-nen ffusse Ungh bewässert. Der Gras Töckely besaß vormals die-sen platz, er wurde aber nach diesem von den Kayserlichen erobert.
kiiioirs cle troubles c!e is Üon^rie.
Ungnaden von Weiffenwolff/ ein Reichs. Gräßiches g,.schiechc, weiches aus Fraucken encsproffen, von dar es sich >„Cäriidlen und endlich in Oesterreich gewendet. Arnold vonWus.senwolss, ein geführte t es Hertzogs von Fraucken und Loibringei,,blieb au. s;§ in einer »chlachl wider die Ungarn . Sein Wi, Co„»rab, zeitgte Henricum, welcher Gedvardum und Henricum tlnach sich ließ. Des ersteren stamm gieng an. rr;? in Gedhardollab; der andere aber blühet noch, und wurde von Dielrichmfori,gepflantztt. Dieler zog a». 1147 mit dem Kayfer Cvnrado lll M.der die Saracenen zu selbe, mid wurde, weil er zu dem bey demfluß Mäander an- ,148 befochlcnen siege das meiste deWiragcn,zum Ritter von Jerusalem geschlagen. Nach seiner zmüsikuMin sein Vaterland, schickte ihn Ebcrhardus, Blsilmff von tzam-berg, mit einigen trouppen nach Cärndten, um so woh! die zivi-stigkeiten unter den Hertzogen von Bayern und Cärndten beyzule-gen , als die Bischöflichen guter zu beschützen. Hierdurch nahmer gelegenheit sich baselbst niederzulassen, und hinterließ bey sememan. n;8 erfolgten lobe ; söhne, Sssegmunden, Gouharden mGünthern. Der letztere zeugte mit Susanna Grasen von GWngstochker, Johannem, Henncum und Eonradum, welche mit demKayfer Friderico U m daS gelobte lanb zogen, und an. irro zuRittern von Jerusalem cremet wurde». Der mittlere davon He»-ricus, diente nach diesem dem Hertzoge von Cärndlen, Ulmo,wider ben rebelle», Turpm vo» Schacheiistei», und »vlhW den-selben, daß er sich und sein schloß an ihn ergeben muste, da d»dessen gemahlm, ober wie andere wollen, Hertzog Mich ihm dennamen Ungnade beygelegt, welchen er nachgehend bechehalienund aut seine nachkommen gebracht, wiemol dieselben, taste i»dem 17 seculo den Rerchögräfllche» ctisisliker erlanget, die allebenennuiig Welssenwolssivieder hervor gesucht und mildem mmkuUngnade vereiniget. Der längste bruder Conradus, erstieg bey derecodcruiig dec statt Damascus zuerst die mauccii, ivesivegen lhmVer obgebachleKayser Fribcricus erlaubte/ eine dreysinniglemauerm seinem wapen zu führen. Er war ein großvnter Wrici vviiUngnaden, welcher, nebst seinem bruder Bernharde, an. ,;rrauf der Lyber-brücke zu Rom , von dem Kayfer Ludovico iv oderBavaro zu einem Ritter geschlagen und durch Eonradum undWolfhardum ein stamm-väter zweyer limen worden, davon dieerste wiederum abgegangen. Wolfiiarbi söhn, JohannesUngnad,bekam von dem Kayl'er Friderico ltt, bey Lein crOber-CanM-Herr war, das schloß Sonneck m Cärndten zu lehe», von Mlchcczeit an diese ssamiiie den Fceyhccriichen titul davon gefüdret. Erhalte 2 cnckel, Johainiem ttt, von dem hernach; und SIMM,welchem feine gemahlm, Johanna vo» Bernstein, eine» söhn,na-mens David, gcbovren, der durch eine rühmlichst verwMeKay-ferliche Gefandichaffl an der Pforte einen unsterblichen rühm Mor-den , und an. >üoo das zeitliche gesegnet. Von feiner guiMn,Eva Langin von Wellenburg, ließ er nach sich Andrcam, du einvaler worden ,) Elssadethä, die mildem letzten,Grafen «ül-benburg, Anthun Günthern, an. iü;; Anlonium, ReichsEra«fen von Altenbucg, gezeugct: 2) Davides, Kaysecl. ivm-klichmgeheimden Raths, Hot-Cammer-Präfidenleus und ohMenErb-tand-Hosmeisters i» Ober. Oesterreich, der sich zuerst iii OestamHsoll niedergelassen haben. Er wurde an. 1646 von dem KHlMN-tcr die Reichs-Grafe» Schwäbischer banckaufgenommk », nndmdessen namen an. lü;2zu oem Reichstage berufen, ailwo er an.,ü;4 die Reichs-abschiebe mn unterschriebe». NachnolleromGuidovaids, Ertz-Bifchoffs zu Saltzdurg, muste er an- >009dieciesr^e eines UrmcijislSommstiLrii dey der Reichs. veriammlnUzu Regcnfpurg verwalten, und starb an. 1672 in dem 68 ladA,!»'ncs ailers. Sem söhn, Helmharb Christoph, Uugiiad von ABseuwoiss, Ritter des göldenen vstesscs, Kaysecl. ivürcklichergMMdec Rath und Cammcrher, auch odristcr Erblaiib-HofmeMi mOber-Oesterreich, gieng an. 1702 mit lobe ab, und hinmev m; gemahminen unterlchicdlichc erben beyderley gclchlecbl-.^rvesrr. Aenris Veisloaveolss sei. 167;. UnZusa, UN >
Ops. sie. >L02. ülii. insign, p. 54; ist.
Ungnnd von weiffenwolff/ (Johannes rlOmr desA-fers Ferdniandi l geheii^dec Ralh, Oberfpan zu W"A "
dcS-Haupimann in der Steyermarck, ^'"stcr G neral rserl. trouppen in Carndle», Croalien und der Winuich n MEr muste aber, weil er Lutheri ichrc aniiahm, ,^11, da
niederlegen, und sich zu einem ^«willigen ^> >0^ , ^
ibn denn der Hertzog zu Wurtemberg, Chrl vphon>v, n'« ^le.n willig aufnahm, sondern ihn auch bevciema'.-^ ^lcn tove, in die Fürstliche begrabnist-capelle ^
Hertzoqs Ulcici seile beysetze» ließ. Tv!>ai>!is m dckro! M
bade die heilige schr.ffc und a-ide^theolvgi,chc bu»-r m>!gr ^
kosten in vic Türckiiche imv Croallicke ,prache iste! -«»giaudigeii übcrsciiden lassen. Von >^>»rr ersten gGräfin von Thür» hinterließrr 4 söhne, die wäre»