Band 
Vierdter Theil
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observstMAibus, herausgegeben 1'ugio kiäei LsMuiiälrühm erworben: es hatten zwar schonaus dem staub Herfür ziehen wolleü;der ältere, als er ein mLnuttnpr ex-

d^aleiclien m^I^ Mornäo empfangen, solches mit andern^ publmren vorhatte; allein die viel anderen

sobn ei?!lle?^es ^hinderet, und als nach seinem todt seinmur ' batte, forderte die Lcsllemievon Sau.

mur das ihr von Mornao vermachie mLnufcnpr wieder zurücke, so

bebMcn / diesem äeVoikn, ist vor.

welcher,ich zu Verfertigung dessen unterschiedst,^^uscnpcen bedienet. Lx ej. Lupe. ^ eM. uneeäm.

der^rank^Äe«^o-.Ä^^'" S^ehrter Frantzose und Mitgliedsi-m/nsÄ Ecwaremrs weinbändlers söhn, zu

»ensan deiu^nfn^^ in Paris erzogen, weil sein Vater selbst mei.üen und die vorne,nste Herren darvon mit wej.

r/n^en ^ söhne allda, ungeachtet seines ge-

ü/n^ian, l-ch durch seme gute qualitäten bey den hoch.

machte. Doch hat diesen im übrigenmchr geschmertzet, so daß er nichts

^>?^bn des weins und weinhandels vexiert zuwerden.daher der klarecksi cle ttsttomvierre in schertz soll gesagtandern in schwachheit das Hertz stärckte, ma»che er den Voiture m ohnmacht flncken. Er bediente ansehnlicheer zugleich einer auS vesKönigsHvsmeiste.^ >-!Ä. b.Hertzogs von Ocleans Ceremonien. Meister war. Die»^ lchlAeilin unter wahrender seiner Mißvergnügung wider seinendessen Minister den Richelieu, und entfermmgOpamen, woselbst er sehr ästimirek wurde, indemMinister an dem Spanischen Hof, der Graffceundschafft sonderlich suchte. Er that auS7,!^>^^^'0>statvon dar eine revse in Africa. Ferner wurde er» »m auch nach Florentz geschickt, um die zeitungXlV dahin zu bringen. Er wurde hieraufin oie Frantzöstjche academie eingenommen, und diente derselbenzu einer grossen Zierde. Die academie der sogenannten HumoristenA Am, nahm ihn gleichfalls in ihre gesellschafft auf. Er starbin einem sthr hohen alter. Nach seinem tode wurde ein voiumea^ er verfertigt hatte, herausgegeben. Dasstticr, welches den tiiul la kompe kunekre äe Volrurs führt , undvon dieses Manns besonderem freunde, dem berühmten Sarrazinvertertlget worden , begreifst ein groß theil r»n seinen degegnissen in

iich. /s/r^ö» Kits. äel'gcsä. Iss komlnes illuttres rom ,

» p. *

Volaterrä/ stehe Volterra .

Volaterranus / (Raphael, nach einigen aber Massäus) be«cain icinen ziiiiamen von der stadl Volterra in Tolcana, allwo er ge»vohren worden, und war ein sehr gelehrter mann in dem r; seculo.Unter andern hat er commenrsrios urbanos, in ;8 büchern und;theilen bestehend, herausgegeben, wonnnen er die alte geogravhie,das lebe» vecubmrer männer, und die principis unterschiedenerrunlre und wissenschafftev beschrieben. Er hat bis zu anfange des lernst gelebt. i» elog. c. H8.

Volcanische insuln/ stehe Liparische insuln»

Volcani / werden die feucrspeyende berge von dem Heydni»schen goil Vulcans, weicher über das seuergesetzel war, genannt.Deren giebt es gar viele: Die vornehmsten sind in Sicilien der bergAetna , sonst Kelon-Sibello genannt» In per insul Vlromdoii ohn«fern Sicilien, der berg iLtromboli. In dem Königreiche Neapoest der berg Vesuvius, ober lVIonce c!i 8omm». In Island der bergHecla. In Moscau der berg Ieniscey nebst drey andern. In Astenist der berg Gocante, sonst L?K,Es» genannt. Auf der insul Su.matra der berg Balalvano. Aufben Moluckischcn insuln ist der bergGiiinauapi, aufeiner kleinen insul ohnfern Band«. Der berg Ter.nate aufder insul gleiches namens. Der berg Tola auf einer vonden Maurischen insuln gegen Giloio. Aussen Philippinischen in»fuln ist der berg Maiongo aufder insulLusson; der berg Tandaia,auf der insul gleiches namens. In Japan der berg Lekchu auf derinsul Niphon, lmd ein andrer aufder feuer.insul gegen Tiloco. Derbrrg Sineparama auf der insul Niphon gegen Meaco. In Atticafindet sich der berg Bcnigvazeval in dem Königreich Fez in der Bar»barey. Aufben Azorischen insuln Fayal der berg gleiches namens.Auf den insuln än csp Verä der Feuerberg aufder feuer.insul. DerPico aufder insul Teneriffa. Auf der insiil Bourbon das rothe ge«bürge. Auf den Salomonischen insuln der derg Sesarga aus derinsul gleiches namens. In Neu-Guinea der berg von der Vulca«nus.insul nebst; andern. In America finden sich dergleichen feuer«speyende berge gar viel, und zwar in dem Königreich Ldili der dergAntoco, Auton, Chillan , Chuanauca , der berg Copiapo, Coquim.bo, Huape, Ligua, Notuco, Osorno, Peterou, Quechucadi, S- Ele-ment, Villarica , und verschiedene andre, weiche keine uamen haben.In dem Königreich Peru ist der berg Arequipa, Coca, Maspa,Pin.ia. In Popajan der berg Coconucos äe los Pastos, Qmmbaia.In NemSpanien Guatimala, Monbacho, Nicaragua , Popo.chamdeque. In Neu. Granada der berg Tocayma und Velez.

lnuncius sukrerrsn» Zeogr. Kitt. orb.

rerr.k. l c. 7.

V-lckenrode/ ein ehemaliges berühmtes Cistercienstx. Stifftin Thüringen , eine weile von Müblhausen- Vor alters war hierein festes schloß, welches von den Kaystrlichen an. 1074 zerstöretworden. Anjetzo ist es ein ziemliches amt, und gehöret dem Hertz»,ge von SachseN 'Golha. L«ce/. 6.8. ?. 2. 0/e»^. Hur- Tkur. t. i»^Mef-snw,I.§-t«cm, 6,^. Tstür. 5. 6^,

^ voi

^^olckersdorff/ ein schloß, »M einer dazu gehörigen Herr»schafft in Oesterreich , unweit Cremsmünster, gelegen. Nach deman. r6i6 erfolgten abgang des Freyheitlichen geschlechts dieses na«mens ist es an die Grafen Tilly gelanget, weiche es prächtig auf«bauen und Tillysburg benennen lassen. F«ce/. ttemm k.

Kitt. inttZii. I. i c. 97.

Volckra/ vsr alters Voühra/ eine der ansehnlichsten Gräfii,chen famMen in Oesterreich , welche das obrrste Erb»Land.Fa!ckeu°Meister. Amt im lande unter der E»ß besitzet, an. iza; von deutKayser die freyheit mit rothem wachs zu siegeln, erhalten, und son»sten den beynamen von Dornach aeführet. Friedrich von Volckräzu Pach und Stephanus von Vokkra zu Koppenberg, haben an»i; floriret. Agavithus, erster Freyherr von Volckca, bekleidetebey dem Käystr Ferdinands l. die charge eines Ober < Küchenmei»sters. Ferdinand Golilieb, erster Graf von Volckra zu Heidenreich»stein, Freyherr zu Stcinbruntt und Streitdorff, Ritttr des heiligenGrabes, Kayserlicher Cammer«Herr und Cammer« Präsident inUngarn , lebte um das jähr «670. Ei» Graf von Volckra brachtSan. 16)9 nebst dem Grafen Marsigli die grantzscheidung in Ua»gärn zu stände. An. 1711 ward Otto Johann Baptist« von Vo!»ckra, Graf von Heidenreichstein , Bischofs zu Velprin in Ungarn »Nachgehends waren George Andreas , Kavierlichcr würcklichetzCaMmer.Herr und oberster Hof. Küchenmeister; und Oliv Cbri»stoph, Kayserlicher würcklicher Cammer.Herr, Hof» CamMer»Rath' Königlicher Ungarilcher Vice Cammer.Präsibent und obristErb.Land'Falckenmeister im lande unter der Entz in grossem anse-hen, Der letztere war an. 171z Kayserlicher Lxrrsoräinsir - Ge«sandter in Engelland, und ward nach seiner rückkunfft an» 17,8würcklichergebeimder Ralh, in welchem jähre auch ein Graf vo>»Volckra das Bißthum Raad besessen, collett, Zeneak

Lutte.

Voldev / (Burchard von) ein treflicher kküokopkus undtKemLlicus!N Holland, war gcdohren zu Amsterdam den »6 iul. an»164;. Er legte sich erstlich auf die Philosophie, weil aber die Peer»paleüsche damals noch modewar, fand er darinnen keinen ge»schmack, und ergriff also, welches ohnedem seiner eitern wünschwar, die Medicin, darinnen er an. 1664 zu Leiden den graclum Oo-Äoris annahm, und eine zeiiiang armemmeärcus bey den Remon^stranten zu Amsterdam war. Mitlerwcile trieb er die machetmfleißig^ und weil eben zur selben zeit Cartesii Philosophie empor kam»ergriffer selbige mit groiiem eiffer. An. 1670 ward er zu einer phi-losophischen profeßivn nach Leiden bernffen, bey welcher gelegen»heit er zu der Refornmte» kirche trat, da er vorhin ein MennonistLgewesen, ungeachtet er nicht wort habe» wolle, daß er deswegengethan. Ee vertauschte aber diese profeßisn an. ,ü8i mit einer ma»thematischen. Weil man damals die Cariesianer noch sehr anfoch«te, und sie so gar als rebellische köpffe und die der stadthaltekschafftzuwider wären, bey dem Printzen von Oranien nnd der bamali»gen regiccung verhast machte, war dieser Volder eine von den Haupt.Personen in den streiligkeiren, die eine zcitlang zwischen den Carle»sianern und Cocccfancrn an einem, und den Perivatelicis nebst deaVoetianern andern theils mit ziemlicher heffligkeit geführt wurden,welche aber nach und nach verrauchte, da man der CartestanischenPhilosophie besser gewohnt ward, gestalt ihn auch König Wilhelman. 1697 zum LeÄor der academie erwählte, da er ihm vorher ineben diesem Puncte zuwider gewesen war. Auf sein angeben ge»schahe es, daß die Universität zu Leyden mit einem rkealro verse»hen ward, auf welchem Voldrad allerhand physische und mecha-nische experirnema machte. An. 1705 begehrte er bey der acade»mie feinen adichied, weil er sich geraume zeit hcffrig unpaß befun»den, so daß er keine lettiones mehr hallen kmite. Die vorstehe«der academie gestatteten ihm zwar die freyheit von den letzter«, lief«sen ihm aber doch einen theil seiner besoldun», ungeachtet er sol»ches nicht verlangt, und nöthigten ihn zum wenigsten deswegen zuLeyden zu bleiben, und den stubirenden mit gutem rath an die Handzugehen, in welchem zustande er an. i/oy den r8 mertz der iveltabschied gegeben, nachdem er wol ein halb fahr vorher einen grosssen eckcl verspürt, welcher verursacht, daß er sich bloß mit einemmilch, lranck behelffen müssen, dadurch er endlich in tödttichSschwachheit verfiel. Er dattMemais nichts schreiben wollen, wieer denn zwey schrisslen, deren die eine wider Huelium zur vrrtbei»digung Cartesii gerichtet war, und die andre unterschiedene fatzLaus der physic und wider die Atheisten enthielt, ungeachtet er siebeyde verfertigt, nicht vor die ftinigen erkennen wollen, weil siewider seinen willen gedruckt worden. Sonst merckt man von ihm,daß er einige jähre vor seinem tode die schwäche ver CartesianischeqPhilosophie selbst erkannt, solches auch nicht heimlich gehalten- F«-k. 18 p. ? 48 ÜP

Volgstadt? eine Adeliche familie in Thüringen , so schon vorUten zeue» »n dem Fürstenihum Altendurg die güter Wältig undhohen.Melsen besessen. George vtzn Volgstädt hat an. r 444 vo»Lbur>Sachstn gegen erlegung 7084 gülden das ehemalige klosteeWMchen zwischen Weymar und Erffurt gelegen, als ein mann.ehn erblich erhalten. Hanß George, Fürstlicher Sächsischer Amt.nann zu Ichkershaustn, ward ein vater Quirrus, Fürst!. Weyma«.'ischcn Raths und Amtmanns zu Bercka. Dessen söhn, WolffDietrich, starb an. lüsv als Hofmeister des Grafen zu Gleichen,um bar eine dekänviae «ach kommenschafft hinterlassen,

Volh^nieil/ lat. Volkvnis, eine Polnische Prövlntz in Roth»KeusscN, iveiche gegen süden an Podollen, gegen Westen an Rotb»steussen in besondern! verstände, gegen norden an Lithauen und Mo»cau, und gegen osten gleichfalls an MöscaU, wie auch an die klein«Tartarcy gräntzet. Sie ist sehr fruchtbar, und begreifst von me»rv theil. Hhhhh stell